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Viel Pech im Dreiervergleich

Basketball: Deutsche U18 hat den sofortigen Wiederaufstieg verpasst.

Von Christoph Matthies, 24.07.2013

Braunschweig. Riesige Enttäuschung für den Braunschweiger Lukas Meisner und die deutschen U18-Basketballer: Bei der B-Europameisterschaft im mazedonischen Strumica ist das Team von Bundestrainer Kay Blümel bereits in der Vorrunde gescheitert. Statt wie erhofft um den sofortigen Wiederaufstieg in die Division A mitzuspielen, geht es für die jungen Korbjäger fortan nur noch um die Plätze neun bis 18.

Auch ein 65:48-Sieg gegen die Niederlande am Montag (sieben Punkte von Meisner) reichte nicht für den zweiten Platz in der Sechsergruppe, der für ein Weiterkommen nötig gewesen wäre.
Trotz vier Siegen und nur einer Niederlage mussten sich die Deutschen am Ende der Gruppenphase von ihren Aufstiegsambitionen verabschieden: In der Dreierkonstellation mit Estland und den Niederlanden fehlte am Ende nur ein Pünktchen, um in die Runde der besten Acht einzuziehen. „Wir hatten es selbst in der Hand, haben mit 23 Punkten geführt, dann aber drei Offensivrebounds in den letzten beiden Minuten zugelassen, die uns das Genick gebrochen haben“, fasste Blümel hinterher den bitteren Spielverlauf der letzten Vorrundenpartie zusammen.
In der Platzierungsrunde spielen die deutschen Talente am Mittwoch gegen Finnland, einen Tag später wartet die ungarische Auswahl. Lukas Meisner konnte in den fünf Spielen in durchschnittlich 16 Minuten 6,6 Punkte und 3,2 Rebounds beisteuern.
Sean McCaw, neuer Trainer der Junior Phantoms, ist begeistert von Meisners Wurf, Athletik und Spielintelligenz. „Lukas hat einen sehr hohen Basketball-IQ“, lobt der US-Coach den 17-Jährigen, der in der kommenden Saison, ebenso wie Center Ole Angerstein, auch in der ProB-Mannschaft von Liviu Calin mehr Einsatzzeit erhalten soll.
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