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VfL weiter ohne Winterzugang Ashkan Dejagah

Hat sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen: Ashkan Dejagah. Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Spekulationen um die Zukunft von Wolfsburgs Cheftrainer Valerien Ismaël wollen nicht enden.

Wolfsburg, 24.02.2017.

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg muss weiter ohne Winterzugang Ashkan Dejagah auskommen. Für den Mittelfeldspieler fehlt immer noch die Spielgenehmigung. Dejagah war am 30. Januar ablösefrei vom katarischen Erstligisten Al-Arabi Sports Club zum VfL gewechselt. Die Freigabe für den Spieler steht aus, weil Dokumente vom katarischen Verband fehlen. Die Wölfe schalteten bereits den Weltverband FIFA ein und baten auch bei der DFL um Hilfe.

Damit nicht genug: Nun setzt den 30-Jährigen ein Muskelfaserriss in der rechten Wade außer Gefecht, den er sich im Training zuzog. Der Iraner, der bereits von 2007 bis 2012 das Trikot der Wölfe trug, fällt für drei bis vier Wochen aus.
In den vergangenen zweieinhalb Jahren war Dejagah auf eher überschaubarem Niveau unterwegs: Nach zwei Spielzeiten beim englischen Zweitligisten FC Fulham schloss sich der Offensivspieler 2014 Al-Arabi Doha an. Dort lag sein letztes Pflichtspiel indes fast ein Jahr zurück. Der Vertrag des iranischen Nationalspielers in Wolfsburg gilt bis zum Saisonende mit Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Nicht enden wollen im Umfeld des VfL die Spekulationen um die Zukunft von Cheftrainer Valerien Ismaël. Unter dem Franzosen schwanken die Leistungen der Mannschaft. Es fehlt die Konstanz. Mal mutig, mal desolat – das Auftreten der Mannschaft treibt Verantwortlichen wie Fans von einer Stimmungslage in die nächste.

In den ersten sieben Spielen unter dem Neu-Trainer holte der VfL im Spätherbst nur vier Punkte, kurz vor und unmittelbar nach der Winterpause folgten Siege gegen Frankfurt, in Gladbach und gegen den HSV. Der Heimpleite gegen Augsburg (1:2) und dem unglücklichen 0:1 in Köln folgte die starke zweite Hälfte beim 2:1-Sieg gegen Hoffenheim, ehe die Leistung der Wölfe bei der jüngsten 0:3-Abfuhr in Dortmund kaum Bundesliga-Niveau entsprach.

Vier Monate ist Ismaël im Amt – und mehrfach wackelte sein Trainerstuhl in dieser Zeit. Die Namen möglicher Nachfolge-Kandidaten für das Traineramt kursierten immer wieder rund um die VfL-Arena.

Mal war es der von Ex-HSV-Coach Bruno Labbadia, dann tauchte der von David Wagner auf. Der Ex-Mainzer und -Dortmunder klopft mit dem englischen Zweitligisten Huddersfield Town in dieser Saison an die Tür zur Premiere League.
Immer wieder genannt wurde in den vergangenen Wochen der Name des Portugiesen Paulo Sousa, 1997 als Spieler Champions League-Sieger mit Borussia Dortmund und derzeit Trainer des AC Florenz. Der VfL scheint sich zu wappnen für eine mögliche Zeit nach Ismaël.
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