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VfL noch bis Sonntag im Trainingslager in der Schweiz

Testspiel im Trainingslager in der Schweiz gegen Rapperswil-Jona: Wolfsburgs Gian-Luca Itter im Vorwärtsgang. Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: 2:0-Sieg im Testspiel gegen Zweitligist FC Rapperswil-Jona – Montag beim FC Hansa Rostock.

Wolfsburg, 14.07.2017.

Die „Wölfe“ haben sich in der Schweiz niedergelassen: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bringt sich aktuell im ersten Sommertrainingslager in Bad Ragaz in Form für die Saison 2017/2018. Noch bis Sonntag bleiben die Schützlinge von Trainer Andries Jonker dort, ehe sie am Montag dann ein Freundschaftsspiel beim FC Hansa Rostock bestreiten.

Doch zurück in die Schweiz, wo die Grün-Weißen nicht nur im Training ordentlich Gas geben, sondern auch schon ihr zweites Vorbereitungsspiel bestritten haben. Nach dem 8:0-Erfolg in Gifhorn gegen eine Auswahlmannschaft aus der Region blieb der VfL erneut ohne Gegentreffer und setzte sich beim Schweizer Zweitligisten FC Rapperswil-Jona mit 2:0 (1:0) durch.

Im Sportstadion Grünfeld ließen sich die „Wölfe“ auch vom idyllischen Panorama – mit Blick auf die Berge und den Zürichsee – nicht ablenken und begannen die Partie hochkonzentriert. Mit Erfolg: Denn bereits nach sieben Minuten köpfte Youngster Paul Jaeckel eine Ecke von Daniel Didavi zur 1:0-Führung für den Bundesligisten ein, der weiter aufs Tempo drückte. Mario Gomez scheiterte jedoch am Pfosten, Daniel Didavi fand zweimal seinen Meister in Torwart Diego Yanz.

Zur Pause wechselte VfL-Coach Andries Jonker dann nahezu komplett durch: Nur Justin Möbius blieb auf dem Feld und spielte durch. Zwar hatten die Grün-Weißen auch in der Folgezeit mehr vom Spiel, doch in der Offensive fehlte die nötige Präzision. Und so wurde der Zweitligist aus Rapperswil-Jona mutiger und hatte durch Jonas Elmer (69.) eine gute Chance zum Ausgleich: Sein Schuss von der linken Seite klatschte allerdings nur an die Latte.

Ein Warnschuss, der die „Wölfe“ aufschreckte, die in der Schlussphase noch einmal aufdrehten – und prompt dafür belohnt wurden. Riechedly Bazoer (76.) erzielte aus der Distanz den Treffer zum 2:0-Endstand.

„Das war ein wertvoller Test. Spiele gegen solche Gegner sind immer gut, weil diese sich unbedingt zeigen wollen. Da ist man als Bundesligist immer gefordert“, meinte VfL-Coach Andries Jonker und schob nach: „In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel, hätten aber mehr Tore machen müssen. Das ist das Einzige, was mich etwas stört. Im zweiten Durchgang haben wir uns schwergetan und dem Gegner zu viele Chancen ermöglicht.“

Glück im Unglück hatte VfL-Talent Gian-Luca Itter in dieser Partie: Der 18-jährige Linksverteidiger hatte einen Schlag ins Gesicht bekommen und war mit Verdacht auf Jochbeinbruch ausgeschieden. Dieser bestätigte sich jedoch nicht. Itter zog sich „nur“ einen Haarriss im Oberkieferknochen zu und kann somit zumindest eingeschränkt mittrainieren. Lediglich Zweikämpfe muss er auslassen.
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