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VfL-Frauen können Titel vorzeitig holen

Erzielte das 2:1 gegen Essen: Wolfsburgs Ewa Pajor (l.). Foto: regios24/Darius Simka

Fußball-Bundesliga: Wolfsburgerinnen reicht Sonntag ein Unentschieden in Freiburg.

Wolfsburg, 12.05.2017.

Die Saison in der Frauenfußball-Bundesliga geht in den Endspurt, der Kampf um die Meisterschaft könnte am vorletzten Spieltag entschieden werden. Am Sonntag (14 Uhr) kann der VfL Wolfsburg den dritten Titel nach 2013 und 2014 beim SC Freiburg perfekt machen, dafür reicht dem Team des scheidenden Trainers Ralf Kellermann bereits ein Unentschieden. Die Voraussetzung dafür legte der VfL am Mittwochabend mit dem schwer erkämpften 2:1-Heimsieg gegen die SGS Essen.

Auch der Kampf um den zweiten Platz in der kommenden Champions-League-Saison spitzt sich zu. Turbine Potsdam liegt als Tabellenzweiter vor der 21. Runde nur einen Zähler vor dem FC Bayern München – und am Sonntag (14 Uhr) kommt es im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion zum direkten Duell.

Im Wolfsburger AOK Stadion erspielte sich der klar überlegene VfL gegen Essen von Beginn an beste Torchancen. VfL-Stürmerin Tessa Wullaert zielte nur knapp am Gästetor vorbei (22.). Die kalte Dusche gab es für die Wolfsburgerinnen in der 39. Minute, als Essens Stürmerin Lea Schüller mit ihrem fünften Saisontor die zu diesem Zeitpunkt überraschende Gästeführung erzielte.

Die Wolfsburger Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Caroline Hansen legte von der Grundlinie für Alexandra Popp. Die Olympiasiegerin von Rio traf aus kurzer Distanz zum 1:1 (40.).

Wolfsburg war zwar auch nach der Pause das bessere Team, die Gäste aus Essen versteckten sich aber keineswegs. Den entscheidenden Treffer setzte schließlich VfL-Angreiferin Ewa Pajor, die nach einer Hansen-Ecke am höchsten sprang und zum 2:1 einköpfte (54.). Die „Wölfinnen“ blieben im weiteren Spielverlauf besonders über Hansen gefährlich, die auf dem rechten Flügel immer wieder für Gefahr sorgte. Ihre Hereingabe setzte Popp nur knapp über das Tor (65.). In einer spannenden Schlussphase verpasste Pajor (90.) per Kopf das 3:1.

„Mit den ersten 30 Minuten war ich noch durchaus zufrieden. Wir haben uns sechs, siebenmal über die Außenbahn durchkombiniert, haben den letzten Ball dann aber nicht platziert genug abgespielt. Uns hat insgesamt etwas die Zielstrebigkeit gefehlt“, meinte VfL-Coach Kellermann: „Durch einen Konter haben wir dann das 0:1 bekommen. Ganz wichtig für uns war, dass wir ähnlich wie in Frankfurt, als wir auch in Rückstand geraten sind, direkt im Gegenzug das 1:1 gemacht haben.“ Und so durften die „Wölfinnen“ am Ende über den 13. Bundesliga-Sieg in Serie jubeln.
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