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VfL-Frauen erobern sich durch Sieg die Tabellenführung zurück

Erzielte das 4:0 beim Erfolg in Essen: Nationalspielerin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball: Souveränes 4:0 in Essen – Elf „Wölfinnen“ bei Nationalteams.

Wolfsburg, 21.11.2017.

Der VfL Wolfsburg nutzte in der Frauenfußball-Bundesliga den Ausrutscher des bisherigen Tabellenführers SC Freiburg (0:3 gegen 1. FFC Frankfurt) und eroberte sich durch einen souveränen 4:0 (2:0)-Sieg bei der SGS Essen die Tabellenführung zurück.

Verteidigen müssen die Wolfsburgerinnen ihren Spitzenplatz erst am 11. Dezember (18 Uhr), wenn der nun punktgleiche Tabellenzweite Bayern München seine Visitenkarte in Wolfsburg abgibt. Bis dahin ruht der Bundesliga-Spielbetrieb. In den kommenden zwei Wochen stehen Länderspiele auf dem internationalen Spielplan.

An der Essener Hafenstraße dominierte der amtierende Meister nach Belieben. Ewa Pajor schoss den VfL nach 13 Minuten in Führung, Tessa Wullaert (29.) und Sara Björk Gunnarsdottir (58.) erhöhten, ehe Nationalspielerin Alexandra Popp den VfL in der 85. Minute mit dem vierten Treffer zum Endstand und zur alleinigen Tabellenführung schoss.

VfL-Trainer Stephan Lerch war mit dem Auftritt seiner Elf in Essen hochzufrieden. „Wir haben sehr intensive Wochen hinter uns. Daher habe ich der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass wir vor allem eine gute Einstellung auf den Platz bringen und alles geben müssen. Das haben meine Spielerinnen eindrucksvoll umgesetzt. Wir fahren jetzt mit drei Punkten und einem sehr guten Gefühl nach Hause.“

Nach dem Erfolg bei der SGS Essen machten sich elf „Wölfinnen“ auf die Reise zu ihrer jeweiligen Nationalmannschaft. Für die meisten VfL-Spielerinnen stehen wichtige Partien in der Qualifikation für die 2019 in Frankreich stattfindende Weltmeisterschaft an.

Almuth Schult, Anna Blässe, Babett Peter und Alexandra Popp wurden von Bundestrainerin Steffi Jones in den DFB-Kader berufen, der in Bielefeld in einem Testspiel auf Brasilien trifft. Ebenfalls in Länderspiel-Einsätzen sind Ewa Pajor (Polen), Vanessa Bernauer, Lara Dickenmann, und Noelle Maritz (alle Schweiz), Zsanett Jakabfi (Ungarn), Caroline Hansen (Norwegen) und Tessa Wullaert (Belgien).
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