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VfL: Abstiegsgefahr ist größer denn je

Kampf um den Ball: Divock Origi vom VfL Wolfsburg gegen Wendell (Bayer Leverkusen). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Wolfsburger unterliegen im Heimspiel Bayer Leverkusen mit 1:2.

Wolfsburg, 06.03.2018.

Auch im zweiten Spiel unter Neu-Trainer Bruno Labbadia landete der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga nicht den erhofften Sieg. Beim Heimdebüt Labbadias unterlag der VfL Bayer 04 Leverkusen mit 1:2 (0:1). Lucas Alario per Strafstoß (17.) und Julian Brandt (78.) erzielten die Tore für die Werkself, ehe Admir Mehmedi den Anschluss markierte (79.). Die Abstiegsgefahr für den VfL ist größer denn je in dieser Saison. Von Relegationsplatz 16, den derzeit der punktgleiche FSV Mainz 05 belegt, trennt die „Wölfe“ nur noch ihr besseres Torverhältnis.

Am Samstag (15.30 Uhr) gastieren die Grün-Weißen bei der TSG Hoffenheim.
Im Vergleich zum 1:1 in Mainz nahm „Wölfe“-Coach Labbadia zwei Veränderungen an der Startformation vor: Maximilian Arnold und Mehmedi rückten für Riechedly Bazoer und Yunus Malli (beide Bank) in die erste Elf. Die erste Chance der Partie gehörte den Gästen, die bei Lars Benders Schuss nach 19 Sekunden nur knapp die frühe Führung verpassten. Nach 17 Minuten nahm Arnold mit einem Distanzschuss Maß, den Bayer-Keeper Bernd Leno parierte. Dann der Schock: Arnold brachte Kai Havertz im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Felix Zwayer deutete auf den Elfmeterpunkt. Alario verwandelte den Strafstoß sicher zur 1:0-Gästeführung (31.). In der Folgezeit tat sich der VfL schwer, in den torgefährlichen Bereich des Gästestrafraums zu gelangen. In die zweite Hälfte der zerfahrenen Partie startete Leverkusen mit einem Lattentreffer: Charles Aranguiz traf nach einem ruhenden Ball aus 20 Metern den Querbalken (51.). Die „Wölfe“ schafften es weiter kaum, für offensive Entlastung zu sorgen und ließen Bayer munter kombinieren. So dauerte es bis zur 60. Minute, ehe der VfL erstmals zum Abschluss kam, wobei Divock Origi den Ball rechts neben das Gehäuse setzte.

Der eingewechselte Julian Brandt schließlich überwand VfL-Keeper Koen Casteels mit sehenswertem Lupfer zum 2:0 (78.). Unmittelbar im Anschluss keimte Hoffnung für den VfL: Mehmedi fasste sich an der Strafraumkante ein Herz und traf zum 1:2-Anschluss (79.). Doch dabei blieb es. Der VfL agierte in den Schlussminuten zwar aggressiver, Bemühungen nach vorne und auf den Ausgleich verpufften aber.

Der mit Gelber Karte vorbelastete William sah in der Nachspielzeit noch die gelb-rote Karte. Bruno Labbadia nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund: „Es war ein verdienter Sieg für Leverkusen, weil sie besonders zwei Dinge besser gemacht haben. Wenn wir im Ballbesitz waren, haben sie uns geschlossener unter Druck gesetzt. Außerdem war Leverkusen mit dem Ball sehr stark, hat in der Offensive immer wieder Lösungen gefunden.“

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh, Bruma, Knoche, William – Guilavogui, Arnold (82. Bazoer)– Brekalo (66. Malli), Didavi, Mehmedi – Origi (72. Dimata);
Bayer: Leno – L. Bender, S. Bender (46. Jedvaj), Tah, Wendell – Baumgartlinger (88. Kießling), Aranguiz, Bellarabi (67. Brandt), Havertz, Volland - Alario.
Tore: 0:1 Alario (31./ FE), 0:2 Brandt (78.), 1:2 Mehmedi (79.).
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