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Vertrauen in jetzigen Kader

Fußball: Eintracht will kurzfristig keinen neuen Spieler mehr holen.

Von Elmar von Cramon, 22.05.2011

Braunschweig. Nach dem Saisonabschluss und der anschließenden Feier ging es für die Eintracht-Mannschaft in den verdienten Urlaub, während der sportliche Leiter Marc Arnold weiter an der Kaderzusammenstellung für die neue Saison arbeitet.

Mitte der Woche wurden zunächst die Korte-Zwillinge als Neuzugänge vermeldet, zuletzt gab es dann die Verpflichtung von Oliver Petersch. Der 22-Jährige war in den vergangenen Jahren von Bayer Leverkusen an Rot-Weiss Oberhausen ausgeliehen und absolvierte insgesamt 57 Zweitliga-Spiele für die „Kleeblätter“. Nach dem Abstieg von RWO kehrte der gebürtige Bitburger jedoch nicht zu den Leverkusenern zurück, sondern unterschrieb einen Zweijahresvertrag an der Hamburger Straße. „Wir haben mit Oliver einen Spieler verpflichtet, der trotz seines jungen Alters fast 60 Zweitliga-Spiele absolviert hat und ein sehr hohes Entwicklungspotenzial besitzt“ sagt Marc Arnold über den mehrfachen Junioren-Nationalspieler, der seit der C-Jugend für Bayer Leverkusen gespielt hatte.
Kurzfristig soll kein neuer Akteure unter Vertrag genommen werden, da durch den frühen Start in die Zweitliga-Saison noch ausreichend „Luft“ besteht, bei Bedarf handeln zu können: „Wie in der vorigen Spielzeit bleiben zwischen Saisonstart und dem Ende der Transferperiode noch sechs Wochen, um gegebenenfalls tätig zu werden.“ Generell habe man laut Arnold aber großes Vertrauen in den bestehenden Kader, der über entwicklungsfähige und vielseitige Akteure verfüge.
Nicht extern ersetzt wurde bislang deshalb auch der Abgang von Marco Calamita, der nach dem frühzeitigen Bekanntwerden seines Abschieds nun beim VfR Aalen unterschrieb: „Wir haben zuletzt mit einem Stürmer gespielt und sind vorne mit Dominick Kumbela und Matthias Fetsch sehr gut besetzt, auch Dennis Kruppke kann bei Bedarf in den Sturm rücken“, sagt Arnold, der ferner einen Entwicklungssprung bei den Korte-Zwillingen für durchaus denkbar hält.
Ob sich neben Calamita und Karim Bellarabi noch ein weiterer Akteur aus Braunschweig verabschiedet, ist indes offen: „Ich will nicht ausschließen, dass ein Spieler angesichts der gestiegenen Anforderungen woanders seine Chance suchen möchte und mit dieser Bitte auf uns zukommt“, erklärt der sportliche Leiter.
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