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Verstärkung ist notwendig: bittere Niederlage in Paderborn

Basketballer verlieren 81:83 (35:42) – Neuzugang Ayinde Ubaka wird am Montag erwartet.

Von Sebastian Walther, 22.02.2009

Braunschweig. Wie wichtig der neue Spieler für die New Yorker Phantoms sein kann, zeigte die gestrige Partie beim Konkurrenten um den Einzug in die Play-offs, in dem die Braunschweiger erst im letzten Viertel überzeugten.

Unter der Woche durfte die Katze endlich aus dem Sack. Nachdem der eine Wunschkandidat den Flieger gen Deutschland nicht bestiegen hatte, vermeldeten die Phantoms einen Tag später die Verpflichtung von Ayinde Ubaka
Im Schatten des 24-jährigen Point Guard wurde die Auswärtspartie in Paderborn fast zur Nebensache. Das änderte sich jedoch mit Anpfiff der Partie gestern Abend. Nach vorsichtigem Abtasten beider Mannschaften zogen die Braunschweiger schnell auf 17:9 davon, weil sie im Gegensatz zu ihrem Gastgeber ihre Würfe sicher versenkten. In der dann folgenden Auszeit fand Coach Douglas Spradley anscheinend deutliche Worte, denn seine Spieler verkürzten in der Folgezeit mit Drei-Punkte-Würfen und gingen kurz vor dem Ende des ersten Viertels gar in Führung.
Das beide Teams in der Tabelle bis dato nur zwei Punkte trennten, wurde im zweiten Viertel umso deutlicher. 23:20, 26:27 und 30:27 prangte auf der Anzeigetafel und auch in der Statistik näherten sich die Mannschaften immer weiter an. Drei Minuten vor Schluss war es ausgerechnet der Ex-Phantom Steven Wright, der die Paderborner Führung mit einem Dreier weiter ausbaute und mit seinen zwei Freiwürfen kurz vor Schluss den Halbzeitstand von 42:35 sicherte.
Am Montag soll die lang ersehnte Neuverpflichtung der Phantoms in Braunschweig landen, aber fünf Minuten nach Wiederanpfiff war bereits so ein Ubaka-Moment, als Emir Mutapcic Jonathan Levy für Michael Flowers vom Feld nahm. Die Braunschweiger, mit 20 Fouls belastet und schlechter Freiwurfquote geschlagen, hätten von offensivem Ideenreichtum profitiert. Stattdessen jedoch, zog ihnen der Gegner bis auf 14 Punkte davon (68:54), einzig das Ende des dritten Viertels rettete die Braunschweiger.
Mit dem Ausscheiden von Andrew Drevo, nach dem fünften Foul des Kapitäns, eröffneten die Braunschweiger gegen nachlässige Paderborner eine furiose Aufholjagd. Selbst drei Foul bedingte Ausfälle verkrafteten die Phantoms und blieben in den letzten drei Minuten nahezu punktgleich mit den Gastgebern, die ihren Sieg erst mit der Schlusssirene und dem verschossenen Dreier von Salisbery retten konnten.
Für die Phantoms spielten: Dustin Salisbery (20 Punkte), Michael Flowers (13), Kyle Visser (12), Jonathan Levy (10), William Franklin (9), Jason Cain (7), Andrew Drevo (6), Nils Mittmann (4).
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