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Verstärkung aus der zweitbesten Liga der Welt

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms verpflichten mit dem US-Nigerianer Michael Umeh einen wurfstarken Comboguard.

Von Christoph Matthies, 14.12.2011

Braunschweig. Nach ihrem 80:76-Auswärtserfolg am Sonntagabend bei den Telekom Baskets Bonn haben sich die New Yorker Phantoms auf den fünften Tabellenplatz der Basketball-Bundesliga vorgearbeitet. Trotz vier Siegen aus den letzten fünf Begegnungen sind die Braunschweiger nun noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden. Aus Spaniens Eliteklasse ACB, immerhin die weltweit stärkste nationale Liga nach der nordamerikanischen NBA, wechselt der 27-jährige Michael Umeh bis Saisonende an die Oker.

Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun beschreibt den 1,88 Meter großen Umeh als einen klassischen Comboguard, der dem Team in vielerlei Hinsicht weiterhelfen könne. „Michael ist der Kreativspieler, nach dem wir gesucht haben. Er kann sehr gut schießen und durch seine Schnelligkeit aus dem Pick-and-Roll heraus punkten. Außerdem soll er auch charakterlich ein toller Typ sein“, findet Braun nur lobende Wort für den nigerianischen Nationalspieler, der in Houston (Texas) geboren wurde.
In der Basketball-Bundesliga ist der Phantoms-Neuzugang kein Unbekannter. Von 2007 bis 2009 spielte Umeh für die Gießen 46ers und gehörte in beiden Jahren mit mehr als 13 Zählern pro Partie zu den besten Punktesammlern der Hessen. In den vergangenen zwei Spielzeiten lief der Scharfschütze, der hochprozentig von der Dreierlinie trifft, in der zweiten Liga Spaniens auf, wo ihm mit Murcia im Sommer der Aufstieg in Liga eins gelang. In dieser Saison absolvierte Umeh neun Partien für den Basketballklub aus Valladolid, der derzeit das Tabellenende der ACB ziert.
Durch einen Trainerwechsel bei Valladolid habe sich die Möglichkeit ergeben, das „kleine Kraftpaket“, wie Braun den Allrounder nennt, zu verpflichten. Der neue Headcoach bei den Spaniern hätte nicht mehr auf Umeh gesetzt. „Und da wir bei der Vertragsauflösung mit Nick Williams eine gute finanzielle Lösung gefunden hatten, ist es für uns möglich geworden, Michael zu bezahlen“, erklärt der Sportdirektor, wie es gelungen ist, den US-Nigerianer zu verpflichten.
Bereits im Heimspiel gegen die Skyliners Frankfurt am Sonntag (17 Uhr) soll Umeh erstmals das Braunschweiger Trikot überstreifen. „Wir müssen sehen, wie schnell wir es schaffen, ihn in unser intaktes Mannschaftsgefüge zu integrieren“, glaubt Braun, dass es ein paar Wochen dauern könnte, ehe der zweifellos vielversprechende Neuzugang sein volles Potenzial abrufen wird.
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