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Uster: „Den Talenten eine Basis bieten“

Juliane Höhne. Foto: imago

Basketball: Neue Trainerin für die Eintracht.

Von Christoph Matthies, 02.08.2016.

Braunschweig.
In der 2. Basketball-Bundesliga kämpfen auch in der kommenden Saison zwei Damen-Mannschaften aus der Region um Körbe und Punkte. Nachdem Pierre Hohn, im vergangenen Jahr Trainer von Eintracht Braunschweig, zum Kooperationspartner Wolfpack nach Wolfenbüttel gewechselt ist, sind die Blau-Gelben nun auf ihrer Suche nach einem Ersatz fündig geworden. Die 33-jährige Hallenserin Juliane Höhne, die im Frühjahr als Trainerin der Panthers Osnabrück aus der 1. Liga abgestiegen ist, wird künftig an der Seitenlinie der Sporthalle Alte Waage stehen.

Allzu viel Zeit hat die erste hauptamtliche Basketball-Trainerin der Klubgeschichte nicht, einen neuen Kader für die am 24. September beginnende Saison zusammenzustellen. „Es wird wahrscheinlich ein kleineres Team werden als vergangene Saison“, glaubt Eintracht-Abteilungsleiter Bernd Uster. Neben den Import-Spielerinnen werden wohl auch einige altgediente Stammkräfte, etwa Flügelspielerin Anna-Jessica Weber, das Team verlassen. Der verbleibende Stamm bestehe derzeit aus rund sieben Spielerinnen, so Uster. Genaueres möchte der Verein bekanntgeben, sobald die neue Trainerin, die derzeit im Urlaub in den USA weilt, am Freitag in Braunschweig eingetroffen ist und sich einen Überblick verschaffen konnte.

„Unser Ziel ist erstmal ein spielfähiges Team. Wir werden sicher gegen den Abstieg kämpfen. Zur Not muss im Dezember nachverpflichtet werden“, macht sich der Abteilungsleiter keine Illusionen über höhere Ziele. Zunächst einmal solle die „schwarze Null“ stehen. „Da stehen wir schon sehr gut da. Besser als letzte Saison.“

So gut wie perfekt sei die Verpflichtung einer US-Aufbauspielerin, deren Namen der Verein allerdings erst bei Vertragsunterschrift bekanntgeben wird. Sicher scheint auch, dass sie – zumindest vorerst – der einzige Import bleiben wird. „Es ist nicht unser Ziel, drei oder vier Amerikanerinnen zu holen und damit den Aufstieg anzupeilen. Im Wesentlichen geht es darum, unseren Talenten eine Basis zu bieten“, sagt Uster mit Blick auf Nachwuchskräfte wie Tessa Strompen oder Rebecca Lagerpusch.

Neben ihrer Tätigkeit als Eintracht-Headcoach wird Juliane Höhne auch als Co-Trainerin des WNBL-Jugend-Teams fungieren.
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