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Unzufrieden trotz Punktgewinns

Fußball: Eintracht und Werder Bremen II trennen sich 0:0 – Möhlmann: „Uns helfen nur Siege“

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Unzufrieden war der Großteil der 15 700 Zuschauer mit dem 0:0 Eintrachts gegen Werder Bremen II am Freitagabend.

Verwöhnt von der Erfolgsserie in den vergangenen Wochen begleiteten Pfiffe die Mannschaft in die Kabine, obwohl man gegen eine äußerst spielstarke Mannschaft zumindest nicht verloren hatte. Zwar hatte Eintracht in der ersten Hälfte durch Jan Washausen (25.) und Lars Fuchs (40.) ebenfalls die Gelegenheit, für die Führung zu sorgen, die größten Chancen lagen jedoch auf Seiten der Grün-Weißen. Der weit aus seinem Tor geeilte Adrian Horn klärte in der 29. Minute in höchster Not gegen Heider und hatte knapp zehn Minuten später Glück, dass der Lupfer von Schindler ebenso am Pfosten landete, wie zuvor der Kopfball von Mohr (33.).
Nach der Pause änderte sich das Bild nur wenig, denn nach wie vor wirkte der Werder-Nachwuchs frischer und spielstärker. Zweimal hatte Eintracht Glück: Zunächst verzog Erdem nach schöner Vorarbeit von Artmann (62.), und nur wenig später gelang es Horn, dem durchgebrochenen Schindler den Ball noch vom Fuß zu fischen. Zuvor hatte der eingewechselte André Schembri nach einer Flanke von Torsten Oehrl den Ball nur knapp verpasst. Abermals Oehrl bereitete in der Schlussphase erneut eine gute Torchance vor, die Dennis Kruppke jedoch nicht nutzen konnte (84.). In den Schlussminuten versuchte Eintracht den Sieg noch zu erzwingen, doch Dominick Kumbelas Schuss von halblinks strich am Tor vorbei (88.). Die größte Chance vergab Tim Danneberg unmittelbar vor dem Schlusspfiff. Nach Vorarbeit von Kruppke gelang es ihm jedoch nicht, den Ball an Werder-Keeper Mielitz vorbeizulegen, sodass es letztlich beim Unentschieden nach 90 Minuten blieb.
„Wir haben ein verdientes Remis gesehen. Wichtig war für uns, dass wir einen direkten Konkurrenten um Platz zehn auf Distanz gehalten haben“, lautete das Statement von Werder-Trainer Thomas Wolter. Benno Möhlmann war angesichts der Punkteteilung weniger zufrieden: „Wir müssen akzeptieren, dass uns gegen gute Mannschaften in einigen Situationen die Sicherheit und Überzeugung fehlt, um ein Tor zu erzielen.“ Für das nächste Spiel Freitag in Cottbus fordert Möhlmann drei Punkte: „Uns helfen nur Siege, um den Sprung auf Platz zehn zu schaffen.“
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