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Unverhofft verloren– aber letztlich verdient

Basketball-Bundesliga: Phantoms verlieren in Köln das letzte Spiel des Jahres – Führung im dritten Viertel aus der Hand gegeben

Braunschweig (sewa). Als wollten sie ihre schwankenden Leistungen zum Ende des Jahres noch einmal bestätigen, kamen Braunschweigs Basketballer Donnerstagabend mit einer 73:79-Niederlage aus Köln zurück.

Der Bruch im Spiel der New Yorker Phantoms kam nach der Halbzeit. „Bis dahin haben wir den Gegner klar dominiert“, bilanzierte Geschäftsführer Oliver Braun nach der Partie. Dem 42:35 war ein sich stetig steigerndes Spiel der Braunschweiger voraus gegangen. Den 5:0-Start der Gäste konnten die Hausherren noch kontern, mussten im weiteren Spielverlauf aber mit ansehen, wie sich das Team von Emir Mutapcic Zug um Zug absetzte. 19:13 hieß es nach zehn Minuten und während die Phantoms so langsam in Fahrt kamen (33:18), wurde das Kölner Spiel fahrig und ungenau. Doch je näher die Pause rückte, desto stärker wurde der Abstiegskandidat. „Wir haben zu sehr nachgelassen in unseren Bemühungen, uns zu viele Turn-Over und Rebound-Fehler geleistet“, hat der mit nach Köln gereiste Braun beobachtet. „Wahrscheinlich fühlten sich die Spieler zu diesem Zeitpunkt bereits zu sicher.“
Die Entscheidung in der Partie fiel folglich bereits im dritten Viertel. Die unnötig wieder aufgebauten 99ers drehten die Partie mit einem konzentrierten Spiel ohne Ballverlust und einem Dreier von Neuverpflichtung Jamon Gordon (50:49) kurz vor Ende des Viertels. „Zwei oder drei unserer Leistungsträger haben ihr Potential nicht ausgeschöpft“, befand Braun und tatsächlich hatten die Braunschweiger den auf dem Papier unterlegenen Kölnern nicht viel entgegen zu setzen.
Einzig Dustin Salisbery und Jason Cain kamen zu einer doppelstelligen Punktzahl, bei den Gastgebern waren gleich vier Spieler ebenso erfolgreich. Auch in der Trefferquote aus dem Feld war Braunschweig unterlegen. 17 Sekunden vor Schluss, beim Stand von 73:76, verlor Jeremy Crouch dann den Ball an die Hausherren, die im Gegenzug alles klar machten und sich nach fünf Niederlagen in Folge mal wieder über einen Sieg freuen durften. Bei Braunschweig hingegen gilt jetzt ein Satz von Oliver Braun: „Man ist immer nur so gut wie das letzte Spiel.“
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