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„Unsere Jungs sind bereit, alles für den Erfolg zu geben“

Immer engagiert: Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Agentur Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht über die Entwicklung des Teams.

Von Elmar von Cramon, 23.12.2013.

Braunschweig. Mit dem Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga konnte Eintracht Braunschweig in diesem Sommer den größten Erfolg seit vielen Jahren feiern.

Im Bundesligaalltag angekommen setzten die Blau-Gelben mit den Erfolgen über den VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen einige Highlights. Sie mussten gleichwohl aber auch bittere Niederlagen gegen den HSV, Stuttgart oder zuletzt Augsburg verdauen. Jüngst gelang ein packender 1:0-Erfolg gegen die TSG Hoffenheim, sodass die Mannschaft mit Tuchfühlung zum rettenden Ufer in die Rückserie geht. Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zieht in der nB Bilanz über die zurückliegende Hinrunde und die Entwicklung seines Teams.

?Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf das Kalenderjahr 2013 zurück?

!Mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga für den Verein eine Menge erreicht zu haben. Trotz des aktuellen Tabellenstandes kann ich für 2013 deshalb eine sehr gute Bilanz ziehen, anstatt auf hohem Niveau zu jammern.

?Vor der Saison war klar, dass es für Ihre Mannschaft schwer werden würde. Haben Sie einen solchen Rundenverlauf erwartet?

!Fakt ist, dass wir in der stärksten Liga der Welt spielen, das merkt man jedes Wochenende. Fakt ist aber auch, dass wir uns nicht in dem rasanten Tempo entwickeln, das für die erste Liga nötig wäre. Unsere Entwicklung schreitet stetig, aber langsamer voran. Das hatten wir vor der Saison in unserer Erwartungshaltung aber auch berücksichtigt. Man hat insgesamt gesehen, dass unsere Jungs bereit sind, alles für den Erfolg zu geben.

?Auch für Sie als Coach war der Start in die Saison in der 1. Bundesliga eine Premiere. Was haben Sie bislang an Erkenntnissen aus dieser neuen Spielklasse mitgenommen?

!Genau wie die Mannschaft versuche ich, viele Dinge aufzusaugen und nicht in der momentanen Entwicklung stehenzubleiben. Man bekommt in der ersten Liga mit, dass man immer über den Tellerrand hinwegblicken muss, um nicht zu stagnieren.

?Wie sind Sie mit der Entwicklung der Mannschaft insgesamt zufrieden und welche Möglichkeiten sehen Sie in der Rückserie, die sportliche Situation zu verbessern?

!Es gibt viele Dinge. Man muss berücksichtigen, dass der Prozess, sich in der Bundesliga zurechtzufinden, den ganzen Verein extrem fordert. Man muss die Situation deshalb gesamtheitlich sehen, unabhängig davon, dass wir versuchen müssen, der Mannschaft weiterzuhelfen. Das kann externe Hilfe in Form neuer Spieler sein oder, Vertrauen in unseren bisherigen Kader zu setzen. Unsere Konkurrenten, zu denen es enorme finanzielle Unterschiede gibt, werden sich in der Winterpause sicherlich verstärken. Ich kenne den Verein und seine Entwicklung und würde daher nie etwas fordern, was der Verein nicht stemmen kann, dazu habe ich ein zu hohes Verantwortungsgefühl. Wir werden in jedem Fall alles Erdenkliche dafür tun, auch das zweite Wunder zu schaffen.

?Was wünschen Sie sich für 2014?

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