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„Unsere bestmögliche Leistung zeigen“

Im Vorwärtsgang gegen Freiburg: Die beiden Einträchtler Kevin Kratz (l.) und Domi Kumbela. Foto: Agentur Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig muss am Sonnabend (15.30 Uhr) bei Bayern München antreten.

Von Elmar von Cramon,27.11.2013.

Braunschweig. Wenn Fußball-Erstligist Eintracht am Sonnabend um 15.30 Uhr in der Allianz-Arena gegen Bayern München antritt, sind die Rollen klar verteilt: Tabellenerster gegen Tabellenletzten – Champions-League-Sieger gegen Zweitliga-Aufsteiger.

Dennoch wollen die Löwen sich gegen den übermächtigen Gegner so teuer wie möglich verkaufen, um Selbstvertrauen für die darauffolgenden Aufgaben zu sammeln. Entsprechend vorsichtig gibt sich Torsten Lieberknecht in seiner Erwartungshaltung für den Auftritt beim Rekordmeister: „Ich möchte, dass wir die an diesem Tag für uns bestmögliche Leistung zeigen, dann wäre ich zufrieden.“ Angesichts der Dominanz der Bayern, die seit 38 (!) Partien keine Punktspielniederlage mehr einstecken mussten, sicherlich die bestmögliche Zielformulierung: „Wir spielen gegen eine Weltklassemannschaft. Es gibt in Europa nur wenige Teams, die sich gegen den FC Bayern Chancen ausrechnen dürfen, wie zum Beispiel der FC Barcelona.“
Der Eintracht-Coach hätte vor dem Spiel gegen München liebend gern gegen die Freiburger gewonnen, die sich durch das 1:0 bei den Löwen einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Eintracht erspielten: „Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir Vorteile bei den Torchancen hatten. Darum konnte man nach der Partie zu Recht enttäuscht sein.“ Dennoch sei die Niederlage kein Beinbruch: „Wir haben immer gesagt, dass wir in dieser Saison einen langen Atem brauchen, und werden deshalb am 13. Spieltag noch nicht nervös“. Die Situation, seit Beginn im Abstiegskampf zu stecken, muss sich nicht unbedingt negativ auswirken: „Erreichen wir den Relegationsplatz, ist das für uns ein Riesenerfolg. Für andere Teams wäre es das Grauen schlechthin. Es wird noch der eine oder andere in die Abstiegszone rutschen, der sich dort jetzt noch nicht sieht“, spekuliert der Eintracht-Coach auf einen psychologischen Vorteil. So sind Hannover 96 und die TSG Hoffenheim näher an die Abstiegsränge gerutscht.
Personell bietet sich eine weitere Alternative an: Marcel Correia absolvierte einen weiteren Härtetest in der U23 und könnte nach mehrmonatiger Verletzungspause wieder im Kader stehen: „Man hatte ihm zuvor den fehlenden Rhythmus angemerkt, nun hat er sich durchgebissen“, freut sich der Eintracht-Coach. Neben Ken Reichel und Jan Hochscheidt fehlt auch Kapitän Dennis Kruppke: „Er hat nach wie vor Schmerzen in der Wade und fällt leider aus“, bedauert Lieberknecht.
Die Aufstellung: Davari - Perthel, Dogan, Bicakcic, Elabdellaoui (Correia) - Theuerkauf, Vrancic (Caligiuri), Kratz - Boland, Bellarabi - Kumbela (Ademi).
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