Anzeige

Unfassbar: 0:1 in Nachspielzeit

Enttäuschte Braunschweiger Spieler (v.l.): Daniel Davari, Marcel Correia, Ken Reichel, Benjamin Kessel. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht verliert letztes Heimspiel der Saison gegen Augsburg.

Von Elmar von Cramon, 04.05.2014.

Braunschweig. Eine bittere 0:1-Heimniederlage kassierten Eintrachts Erstliga-Fußballer gestern gegen den FC Augsburg.

Als alle Fans im Stadion sich schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, markierte Raul Bobadilla für die Gäste den entscheidenden Treffer in der vierten Minute der Nachspielzeit.
Die bärenstarken Augsburger können weiterhin vom internationalen Geschäft träumen, während Eintracht trotz der Niederlagen der Konkurrenten 1.FC Nürnberg (0:2 gegen Hannover 96) und HSV (1:4 gegen den FC Bayern) auf der Stelle tritt. Ein Sieg im letzten Saisonspiel nächsten Sonnabend bei der TSG Hoffenheim ist neben einem Patzer beider Konkurrenten Voraussetzung für das Erreichen des Relegationsplatzes.
Augsburg begann aggressiv, doch die erste Möglichkeit gehörte Eintracht: Karim Bellarabi flankte von rechts, doch Domi Kumbela verpasste die Hereingabe um Haaresbreite (2.). Zwar lieferten sich beide Teams zu Beginn einen intensiven Schlagabtausch, Torchancen gab es jedoch kaum.
Einen Schuss von Sascha Mölders konnte Daniel Davari nur mit Mühe parieren (15.), in der Folge versuchten es beide Teams vornehmlich aus der Distanz.
Jan Hochscheidt (20.) und Kevin Kratz (22.) waren für die Blau-Gelben jedoch ebenso wenig erfolgreich wie Alexander Esswein (21.) und Daniel Baier (22.), der an Davari scheiterte. Auch Eintrachts Havard Nielsen (Kopfball/25.) hatte kein Glück, bevor es im Eintracht-Strafraum richtig brannte: Zunächst parierte Davari eine Kopfballverlängerung, nur Sekunden danach klärte Marcel Correia einen Esswein-Schlenzer auf der Linie (33.). Ein Weitschuss von Halil Altintop (37.) sowie zwei gefährliche Hereingaben auf der Gegenseite durch Nielsen (42.) und Bellarabi (43.) waren dann die letzten Möglichkeiten in einer Halbzeit mit Vorteilen für die beherzt aufspielenden Gäste.
Die Augsburger fanden auch den besseren Start in die zweite Halbzeit: Der starke Tobias Werner legte von links in den Lauf von Mölders, der nur knapp verpasste (46.). Auf der Gegenseite tauchte Kumbela frei vor FCA-Keeper Marwin Hitz auf, doch sein Schuss geriet ebenso zu unplatziert wie ein weiterer Versuch von Esswein im Gegenzug (51.). Die Intensität nahm dann etwas ab, sodass beide Teams erst wieder in der Schlussphase gefährlich wurden. Für Augsburg klatschte ein Esswein-Freistoß an den Pfosten (71.), einen weiteren Versuch des früheren Wolfsburgers entschärfte Davari (81.).
Doch auch Eintracht besaß gute Möglichkeiten: Hitz klärte einen Correia-Kopfball und rettete danach gegen Boland, der nach schönem Bellarabi-Zuspiel frei vor dem FCA-Gehäuse aufgetaucht war. Auch die größte Chance der Blau-Gelben vereitelte der FCA-Keeper: Orhan Ademi legte im Strafraum auf Salim Khelifi ab, doch Hitz war mit einer spektakulären Parade zur Stelle.
In der Nachspielzeit dann der K. O. für die Blau-Gelben: André Hahn ersprintete einen langen Ball am Eintracht-Strafraum und legte mit der Hacke auf Bobadilla ab. Dieser überwand den vor seinem Tor stehenden Davari mit einem sehenswerten Heber und sicherte seinem Team damit die drei Punkte (90+4.).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.