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Unbeeindruckt von der ungewohnten Kulisse

ProB-Basketball: Baskets bezwingen die Herzöge mit 77:59 (46:31).

Von Christoph Matthies, 13.02.2011.


Braunschweig. „Es war ein wichtiges Erlebnis für unsere Nachwuchsspieler“, befand Baskets-Coach Liviu Calin gestern Abend nach dem ProB-Derby gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Zuvor hatte seine Mannschaft den Gästen aus der Lessingstadt beim deutlichen 77:59 vor rund 4000 vornehmlich jungen Zuschauern in der Volkswagenhalle keine Chance gelassen.

Der Umzug in die ungewohnt weitläufige Spielstätte und die beeindruckende Kulisse schien die Akteure beider Teams von Beginn an kalt zu lassen. Je vier Dreipunktewürfe (bei guten Quoten) netzten beide Mannschaften in den ersten zehn Minuten ein und sorgten so für einen unterhaltsamen Shoot-Out. Erfolgreiche Aktionen in Korbnähe gelangen vor allem den Gastgebern. So fütterte U18-Nationalspieler Dennis Schröder seinen Mitspieler Philip Noch zweimal sehenswert in der Zone, sodass dieser per einfachem Korbleger vollenden konnte. Der blendend aufgelegte Noch hatte mit elf frühen Punkten maßgeblichen Anteil an der 28:19-Führung der Baskets vor Beginn des zweiten Viertels. „Es war schon ein Vorteil, hier bereits öfter gespielt und trainiert zu haben“, lieferte der Doppellizenzspieler der Phantoms eine nachvollziehbare Erklärung für seine überzeugende Leistung.
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Gastgeber ihren Vorsprung schnell auf 14 Zähler. Ein Zwischenspurt der Herzöge, die nun über vier Minuten keinen Braunschweiger Korberfolg mehr zuließen, ließ die abstiegsbedrohten Gäste noch einmal bis auf sechs Zähler herankommen. Doch die Baskets, in der Spielanlage und beim Rebound die deutlich bessere Mannschaft, fingen sich wieder: Zwei eiskalten Distanztreffern von Nnamdi Nnadili, des Cousins von Phantoms-Wirbelwind Tony Skinn, hatten sie es zu verdanken, dass die Begegnung bereits zur Halbzeitpause (46:31) nach einer deutlichen Angelegenheit aussah.
Tatsächlich gelang es den Herzögen nach der Pause nicht mehr, näher als zehn Punkte an die Baskets heranzukommen. Vor allem Topscorer Frank Theis (16 Punkte) bereitete seinem Ex-Klub mit seiner überlegenen Physis nun große Probleme.
Nach dem Heimerfolg ist den Baskets die Teilnahme an den Playoffs zwei Spieltage vor Saisonende kaum mehr zu nehmen.
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