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Turnen in seinen schillerndsten Facetten

Feuerwerk der Turnkunst begeisterte mit seiner Jubiläumsshow 13 000 Zuschauer in der VW-Halle – Nächstes Jahr drei Vorstellungen.

Von Martina Jurk, 11.01.2012

Braunschweig. Wenn die Sportart Turnen in ihrer elementaren Form perfekt ausgeführt wird, dann ist die Bezeichnung Kunst mehr als gerechtfertigt. Das Feuerwerk der Turnkunst liefert seit 25 Jahren den Beweis dafür.

Barren, Ringe, Pferd, Rhönrad, Boden, Schwebebalken, Trampolin – Spitzensportler und Artisten zeigten, was möglich ist. Die Jubiläumsveranstaltung von Europas erfolgreichster Turnshow mit bislang insgesamt mehr als 1,5 Millionen Zuschauern wollte wohl genau das. Es war zudem ein „Best of“ der vergangenen 25 Jahre. Zweimal 6500 Zuschauer in der Volkswagenhalle und damit zweimal restlos ausverkauft – auch das ist seit Jahren so.
Was lieben die Zuschauer so an dieser Show, was fasziniert die Besucher in den drei Stunden? Das drückten die Titel der Shows (seit 1997 hat jede Tournee einen eigenen Titel) bisher wunderbar aus: Die Atemlosigkeit, hautnah dabei zu sein, Gefühle, magische Momente und die Einzigartigkeit der Darbietungen zu erleben, die eigene Sprache der Körper zu verstehen. Ein Wiedersehen mit den besten Künstlern versprachen die Macher des Jubiläums-Feuerwerks, allen voran Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold und Regisseurin Heidi Aguilar, die die Akrobaten, Artisten und Turner aus aller Welt einfliegen ließen. Die erfolgreichen Darbietungen wurden mit neuen, teils atemberaubenden und hochspektakulären, teils sinnlichen und bewegungskreativen Momenten versehen. Da durfte vor allem die schräge Schwäbin Rosemie, Publikumsliebling der Show 2008, nicht fehlen, die jetzt viel mehr „Haut“, aber auch weitere Facetten ihres Könnens offenbarte. Zusammen mit Pantomime Herr Niels überbrückte sie Ab- und Aufbauphasen der einzelnen Showelemente. Für die Zuschauer entstanden so keine Pausen. Störend für viele Besucher waren allerdings die Fernsehkameras des NDR, die zeitweise erheblich die Sicht einschränkten.
Herausragend unter anderen die D’Holmikers aus der Schweiz, die ihre Turnkunst am Parallelbarren als Horrorshow inszenierten, die federleicht aussehende Akrobatik der als Zebras verkleideten fünf Ukrainer, das Duo Bobrov mit ihrer wunderbaren Liebesromanze am Vertikalseil, die Catwall Acrobats, die mittels eines Trampolins als „Fassadenkletterer“ das Publikum in Erstaunen versetzten, die legendären Alexis Brothers aus dem Cirque du Soleil, bei deren Akrobatik den Besuchern der Atem stockte. Kaum zu glauben, dass die Grand Seigneurs der Akrobatik mittlerweile das stolze Alter von 45 und 46 Jahren erreicht haben. Der MTV Hondelage, der MTV sowie der Turnkreis Braunschweig gaben der Show das Lokalkolorit.
Im nächsten Jahr will das Feuerwerk der Turnkunst mit dem Titel „Next Generation“ in ein neues Zeitalter aufbrechen mit jungen und modernen Bewegungskünsten beispielsweise aus den Bereichen Parkour, Free-Running oder Inlining. Die beste Nachricht für die Braunschweiger Fans: 2013 gibt es drei Vorstellungen – am 25. Januar 19 Uhr, am 26. Januar 14 und 19 Uhr. Karten können ab 25. Januar online gebucht werden unter www.TUI-feuerwerkderturnkunst.de, ab 1. Februar auch unter der Telefon-Hotline 0511/9 80 97 98.
Das N3-Fernsehen zeigt eine Zusammenfassung der Show am Sonnabend (14. Januar) ab 23.15 Uhr und am Sonntag (15. Januar) ab 13.30 Uhr.
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