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Trotz Nullnummer auf Platz eins geklettert

3. Fußball-Liga: Eintracht schafft nur ein 0:0 beim VfB Stuttgart II.

Von Elmar von Cramon, 21.11.2010.

Braunschweig. Auch im siebten Spiel hintereinander haben die Drittligafußballer von Eintracht gestern keine Niederlage einstecken müssen.

Die Blau-Gelben trennten sich von der U23 des VfB Stuttgart mit einem torlosen Remis, eroberten durch die gleichzeitige Offenbacher Niederlage in Jena aber die Tabellenspitze. Sollte Hansa Rostock heute nicht gegen den SV Wehen-Wiesbaden gewinnen, würden die Braunschweiger bis zum nächsten Spieltag auf dem ersten Platz bleiben.
Wegen der guten Leistungen der Vorwoche hatte Torsten Lieberknecht wenig Anlass, sein Team zu verändern, folgerichtig begann die gleiche Startelf wie gegen Offenbach. Bereits in den Anfangsminuten erarbeiteten sich die Blau-Gelben erste Gelegenheiten, doch der Kopfball von Dennis Kruppke strich am Stuttgarter Tor vorbei, während VfB-Keeper Leno sich beim Distanzschuss von Norman Theuerkauf auf dem Posten zeigte (7.). Kurz darauf eine Schrecksekunde für die Blau-Gelben: Im Anschluss an einen Eckball jagte VfB-Torjäger Schipplock den Ball an die Latte (8.).
Karim Bellarabi leitete in der Folge zwei gute Offensivaktionen über den rechten Flügel ein: Während Leno die erste Flanke ohne große Mühe entschärfen konnte (18.), landete der Ball wenig später bei Kruppke, dessen Kopfball den Schlussmann zwang, sein ganzes Können aufzubieten (19.). Auch Marjan Petkovic parierte Schipplocks Schuss aus der Nahdistanz glänzend (25.). Kurz zuvor hatte Damir Vrancic eine weitere Bellarabi-Hereingabe knapp verpasst, auch Matthias Henn kam bei einer Kruppke-Flanke etwas zu spät. Bis zur Pause neutralisierten sich beide Teams, sodass die ersten 45 Minuten torlos blieben.
In der zweiten Hälfte wurde Marco Calamita gegen seinen Ex-Verein eingewechselt, die Offensivbemühungen beider Teams hielten sich jedoch zunächst in Grenzen: Ein Schuss von Kumbela zwang Leno zu einer erneuten Parade (57.), während Vlachodimus mit einem Lupfer den Braunschweiger Kasten verfehlte (70.). Die Stuttgarter mussten die letzten zehn Minuten in Unterzahl bestreiten, denn Gardawski sah nach einem Handspiel die Gelb-Rote Karte (80.). Die Hausherren verteidigten den Punkt leidenschaftlich und hätten sogar noch den Siegtreffer erzielen können: Hertner verfehlte mit einem Drehschuss das Eintracht-Gehäuse jedoch knapp (85.).
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