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Trotz Niederlage auf einem Playoff-Platz

Gegen Würzburg noch eine widerspenstige Klette in der Defensive, zuletzt in Frankfurt selbst unter Druck: Derek Needham unterliefen am Sonntag acht Ballverluste. Foto (Archiv): Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Jetzt wieder zwei Heimspiele für die Löwen.

Von Christoph Matthies, 01.12.2015.

Braunschweig. Die 59:70 (31:38)-Niederlage der Löwen-Basketballer in Frankfurt hat sich in der Tabelle nicht nennenswert niedergeschlagen. Nach der 13. Pleite in Folge in der Ballsporthalle (seit 2004) bleiben die Braunschweiger auf Playoff-Platz acht. Und der soll am Sonntag gegen das Tabellen-Schlusslicht Mitteldeutscher BC (17 Uhr, VW-Halle) gefestigt werden.

Wenn heute die Playoffs begännen, würde das Team von Trainer Raoul Korner auf die Riesen Ludwigsburg treffen, die sicherlich etwas überraschend die Spitzenposition der Basketball-Bundesliga innehaben. Dass die Löwen trotz Niederlage den achten Rang behaupten konnten, hatten sie ihren Göttinger Nachbarn zu verdanken, die dem Tabellenneunten aus Bonn eine 75:68-Niederlage zufügten. Hinter Bonn und den Löwen lauern vier Teams (Bayreuth, Tübingen, Hagen, Gießen) mit nur einem Sieg weniger auf weitere Ausrutscher der Braunschweiger und Bonner.

In Frankfurt wäre mehr drin gewesen für die Löwen, nach drei Vierteln stand es 47:47, und die Gäste von der Oker erwischten den besseren Start in den Schlussabschnitt, als US-Aufbauspieler Derek Needham per Dreier zum 50:47 traf. „Die Frankfurter haben sehr aggressiv am Ball verteidigt“, nannte Needham nach der Partie einen der Gründe, warum es doch nicht klappte mit dem erhofften Auswärtssieg.

Die stramme Defense der Hessen sorgte für insgesamt 25 Ballverluste bei den Löwen. Zu viele, um bei einem Spitzenteam, das wettbewerbsübergreifend nun zwölf Siege in Serie errungen hat, zu gewinnen. Erstmals in dieser Saison waren die Braunschweiger, bei denen nur Keaton Grant (22) und Needham (17) mehr als fünf Punkte erzielten, unter 60 Zählern gehalten worden. Dass Löwen-Guard Josh Gasser wegen einer Verletzung im Rippenbereich nur vier Minuten zum Einsatz kam, hatte auch zu der ungewohnt schwachen Offensivleistung beigetragen. Eine eindeutige Diagnose und damit zusammenhängende Beeinträchtigungen Gassers hinsichtlich der Partie am Sonntag konnten die Löwen bis Dienstagnachmittag noch nicht bekanntgeben.

Mit dem Tabellenletzten Mitteldeutscher BC und Tübingen kommen an den kommenden Wochenenden nun zwei Teams in die VW-Halle, die es in eigener Arena zu schlagen gilt, wenn der hart umkämpfte achte Tabellenplatz gehalten werden soll.
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