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Trotz guter Leistung 1:3 verloren

Erzielte das zwischenzeitliche 1:1 bei Union Berlin: Eintrachts Phillip Tietz. Foto (Archiv): Hübner

Fußball: Eintracht zum sechsten Mal hintereinander sieglos – Phillip Tietz feiert Torpremiere.

Von Elmar von Cramon, 18.03.2016.

Berlin. Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus: Mit 1:3 (0:0) unterlagen Eintrachts Zweitliga-Fußballer Freitagabend vor 19 026 Zuschauern Union Berlin. Die Blau-Gelben zeigten sich gegenüber dem 0:3 in Fürth stark verbessert und hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich ließen die Löwen die Gastgeber aber wieder ins Spiel kommen, die letztlich den längeren Atem bewiesen. Die „Eisernen“ zogen vorerst an den Blau-Gelben vorbei, die auf den neunten Tabellenrang zurückfielen.

Youngster Phillip Tietz hatte nach wenigen Minuten die erste Chance für die Löwen, doch Union-Keeper Jakob Busk lenkte den Ball mit einem Glanzreflex an die Querlatte (3.). Auf der Gegenseite gab Eroll Zejnullahu den ersten Warnschuss ab, traf aber nur das Außennetz (4.). Im weiteren Verlauf präsentierten sich beide Teams offensiv ausgerichtet, auch wenn es zunächst keine klaren Chancen zu verzeichnen gab.
Nach 20 Minuten wurde es wieder gefährlich, doch nach einem Eckball ging Damir Kreilachs Kopfball rechts am Eintracht-Tor vorbei. Mit hohem Tempo ging es munter hin und her, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften klare Feldvorteile erarbeiten konnte. Ein Schuss von Mirko Boland strich nach einer halben Stunde knapp am rechten Pfosten vorbei. Für Eintracht sorgte Maximilian Sauer immer wieder mit dynamischen Vorstößen über rechts für Gefahr. Im Anschluss an eine Sauer-Hereingabe zirkelte Mirko Boland das Leder von der Strafraumgrenze über das Tor, bevor es in die Pause ging (43.).
Nach Wiederanpfiff klärte Busk eine gefährliche Hereingabe von Ken Reichel (48.), bevor Zejnullahu von der linken Strafraumgrenze rechts am Tor von Rafal Gikiewicz vorbeizielte (50.). Anschließend musste der Eintracht-Keeper jedoch hinter sich greifen: Nach einem Einwurf gelangte der Ball in den Strafraum zu Zejnullahu, dessen Vorlage Bobby Wood ins kurze Eck versenkte (58.).
Doch Eintracht antwortete prompt: Nach einer Balleroberung bediente Nik Omladic den zentral an der Strafraumgrenze lauernden Phillip Tietz, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und eiskalt ins rechte Eck verwandelte (62.). Doch die Berliner schlugen zurück und kamen nach einem Freistoß durch einen Kreilach-Kopfball zur erneuten Führung (68.).
Für einen emotionalen Moment sorgte dann die Einwechslung von Benjamin Köhler, der knapp eine Viertelstunde vor Schluss kam und bei seinem Comeback nach überstandener Krebserkrankung vom Stadionrund lautstark gefeiert wurde.
Torsten Lieberknecht warf nun alles nach vorn und brachte mit Orhan Ademi und Domi Kumbela zwei weitere Stürmer. Zunächst wurde es aber wieder im Eintracht-Strafraum spannend, als Gikiewicz eine Flanke von Christopher Quiring aus der Gefahrenzone boxte (82.). Zwei Minuten später fiel dann die endgültige Entscheidung: Gikiewicz konnte eine Quiring-Flanke nicht festhalten, sodass Kreilach per Abstauber zu seinem zweiten Treffer kam (84.) und so den Schlusspunkt setzte.
Mannschaft: Gikiewicz - Reichel, Baffo (79. Ademi), Decarli, Sauer, Boland, Matuschyk (79. Kumbela) - Khelifi (64. Holtmann), Schönfeld, Omladic - Tietz.
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