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Tristesse auf dem Trainingsplatz statt Stadionluft für die Lions

Die Footballer vertreiben sich die Zeit mit Mini-Camps bis zum Saisonstart am 26. Mai.

Von Daniel Beutler, 05.05.2013.

Braunschweig. „Eigentlich hatten wir ja was vor. Aber weil das ausfällt, machen wir das Beste draus“, bringt Lions-Cheftrainer Troy Tomlin das Motto für die Zeit bis zum verschobenen Saisonstart in die Football-Bundesliga auf den Punkt.

Gestern Abend saß der Cheftrainer also zusammen mit einigen Begleitern auf der Tribüne in Berlin, um sich das Hauptstadtduell zwischen den Adlern und den Rebels anzusehen. Die Adler verloren mit 26:29 und damit haben die Lions schon einmal gesehen, wie stark die Rebels sind, bei denen sie am 26. Mai zum Saisonstart gastieren.
Eigentlich hätte auch für die Braunschweiger heute die Saison beginnen sollen, aber die Cologne Falcons haben das Spiel verlegt. Warum weiß bei den Lions keiner so richtig, es gebe viele Gerüchte über die wahren Beweggründe. „Es ist schon sehr ärgerlich, weil wir uns auf den 5. Mai hin vorbereitet haben“, sagt Tomlin leicht verstimmt. Aus diesen drei Wochen mehr gelte es jetzt, das Beste herauszuholen.
Neben den Live-Beobachtungen der kommenden Gegner wird in zwei Mini-Camps an je drei Tagen weiter intensiv trainiert. „Es geht darum, alles immer und immer wieder durchzuspielen, damit es dann im Spiel klappt. Wir wollen, dass die Jungs alles im Griff haben“, nennt Tomlin das Ziel der kleinen Trainingslager an der „Roten Wiese“. Diese werden auch weiter dazu dienen, den Kampf um die Plätze in der Startformation auszutragen. „Ich habe zwar schon eine sehr gute Idee davon, wer im ersten Spiel von Beginn an auflaufen wird, aber wie auch in der Saison: Jeder muss sich in jeder Trainingseinheit neu beweisen“, erklärt Tomlin, dass er die Vorzüge des großen Kaders voll ausnutzen will.
Mit der Vorbereitung soweit sei er aber ganz zufrieden und sieht seine Mannschaft auch gut präpariert. Wenngleich es natürlich noch Baustellen gebe. Neben den üblichen Feinabstimmungen in einem Spiel, das in vielen Situationen vom blinden Verständnis lebt, sind das insbesondere die Special Teams. „Es gibt da noch einige Dinge, die viel besser werden müssen“, macht Tomlin deutlich, dass man die Zeit auch dafür nutze, dort das Bestmögliche herauszuholen.
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