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Trio aus der Braunschweiger Schule

James Florence (r.) bekam es in Bamberg mit Elite-Verteidiger Anton Gavel zu tun. Foto: Eibner

Basketball-Bundesliga: Am Sonnabend (20 Uhr) spielen die Phantoms bei Aufsteiger Vechta.

Von Christoph Matthies, 13.11.2013.

Braunschweig. Nach der hauchdünnen 77:79 (35:32)-Niederlage am Sonntag beim Deutschen Meister in Bamberg müssen die Basketballer der New Yorker Phantoms am kommenden Sonnabend (20 Uhr) erneut auswärts antreten. Gegner des Korner-Teams, das durch die Niederlage vorerst auf Platz neun und damit aus den Playoff-Rängen gerutscht ist, ist dann der Aufsteiger Rasta Vechta, der gleich mit drei ehemaligen Braunschweigern antreten wird.

Mit dem letzten Wurf hätte James Florence das Spiel in Bamberg gewinnen können, doch der Dreier des ansonsten gut aufgelegten Playmakers (20 Punkte, vier Rebounds, vier Assists) verfehlte sein Ziel. So war es dann, trotz einer starken Leistung der Phantoms, die sogar lange Zeit in Führung gelegen hatten, wie immer gegen den Serienmeister: Die Punkte blieben in Oberfranken. An den letzten Sieg gegen Bamberg aus dem März 2008 können sich nur noch Gedächtnisweltmeister erinnern.
Im Kader der Braunschweiger stand damals noch ein Spieler, der den Phantoms am Sonnabend auf dem Feld gegenüberstehen wird. Flavio Stückemann, der einen großen Teil seiner basketballerischen Ausbildung an der Oker erhielt (2003 bis 2008), gelang in der vergangenen Saison sensationell der Aufstieg mit Rasta Vechta. In der Bundesliga steht der Verein aus der „Reiterstadt“ auf Tabellenplatz 14, bisher konnten lediglich die Hürden Trier und Tübingen erfolgreich genommen werden. Stückemann konnte sich zuletzt dafür immer mehr in den Vordergrund spielen: Am Sonnabend, bei der unglücklichen Overtime-Niederlage beim Mitteldeutschen BC, markierte der Shooting Guard in 33 Minuten starke 18 Zähler. Nur US-Aufbau Richard Williams, der derzeit als zweiteffektivster Akteur der BBL (direkt vor Phantoms-Center Kyle Visser) von sich Reden macht, hatte einen Punkt mehr erzielt.
Stückemann ist nicht der einzige Rasta-Spieler, der schon für Braunschweig die Schuhe schnürte. Auch Scharfschütze Steven Esterkamp und Center Dirk Mädrich, beide absolute Leistungsträger beim Aufsteiger, sind in der Löwenstadt noch in guter Erinnerung. Besonders Mädrich hat seit seinen Braunschweiger Tagen allerdings eine beachtliche Entwicklung vollzogen und gehört heute mit 14,5 Punkten zu den gefährlichsten Scorern der Liga.
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