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Treffsichere Korbjäger mit einer weiteren „englischen Woche“

Basketball-Bundesliga: Phantoms spielen heute Abend in Hagen und am Sonnabend gegen Bonn.

Von Christoph Matthies, 10.10.2012

Braunschweig. Nachdem am Sonnabend in Trier im zweiten Spiel der Saison der erste Sieg gelang, stehen für die Phantoms in dieser Woche erneut zwei Partien auf dem Programm: Am Mittwoch (19.30 Uhr) treten die Basketballer in Hagen an, am Sonnabend (19.30 Uhr) besuchen die Baskets Bonn die VW-Halle.

Eines lässt sich schon nach zwei Spieltagen feststellen: Die neuen Phantoms können werfen. Kein BBL-Team traf in den ersten Begegnungen so viele Distanzwürfe wie die Braunschweiger (26), die respektable 45 Prozent ihrer Versuche im Korb versenkten. Kapitän Nils Mittmann und „Schnellfeuerwaffe“ Robert Kulawick, beide seit Jahren in der BBL als Distanzschützen gefürchtet, haben mit den Neuzugängen Casey Mitchell, Miah Davis, Harding Nana und Thad McFadden zielsichere Verstärkung bekommen. Dazu kommt Eigengewächs Dennis Schröder, der seinen Wurf von der 6,75-Meter-Linie zuletzt auf ein neues Level gehoben hat und bei sechs Versuchen bereits viermal erfolgreich war. Dass Immanuel McElroy in der Lage ist, einen Dreier im Netz zappeln zu lassen, ist auch kein Geheimnis.
„Das Inside-Spiel hat im europäischen Basketball eine immer geringere Bedeutung“, glaubt Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis. Selbst Euoleague-Champion Olympiakos Piräus hätte keinen einzigen Spieler in seinen Reihen gehabt, der das Aufposten unter dem Korb wirklich verinnerlicht hatte. Stattdessen: Dreipunktewürfe und immer wieder Pick-and-Roll-Spielzüge, große Spieler also, die dem Guard außen einen befreienden Block stellen und dann in Richtung Korb abrollen, um dort zu einfachen Punkten zu kommen. Eben genau so, wie Harding Nana es in den letzten sechs Minuten in Trier vormachte, als er die letzten zehn Zähler für die Phantoms erzielte.
Auch am Mittwoch in Hagen und Sonnabend gegen Bonn soll diese Kombination, Dreier und Blocken-und-Abrollen, zum Erfolg führen. „Es kommt auf die Philosophie des Trainers an und auf die Spieler, die er in seinen Reihen hat. Wir tun das, was mit diesem Kader logisch und effektiv ist“, erklärt Flevarakis die deutliche Tendenz zum Outside-Spiel.
Während Hagen, Gegner am Mittwoch, genau wie die Phantoms einen Sieg und eine Niederlage vorweisen kann, haben die Bonner ihr bisher einziges Spiel gegen den MBC mit 83:76 gewonnen. Neben den bekannten Größen, Assist-Maschine Jared Jordan und Rebound-Dino Chris Ensminger, werden die Magentafarbenen mit Patrick Ewing Jr., dem Sohn des legendären NBA-Centers, an die Oker reisen.
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