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Trainer Torsten Lieberknecht: „Wir werden noch mal beißen“

Kann nach seiner Gelbsperre wieder mitspielen: Eintrachts Marc Pfitzner. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet Sonntag Karlsruhe zum letzten Heimspiel der Saison.

Von Elmar von Cramon, 15.05.2015.

Braunschweig. Zum letzten Heimspiel der laufenden Saison erwartet Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Sonntag (Anstoß 15.30 Uhr) den Karlsruher SC.

Die Partie gegen den Tabellennachbarn verspricht nochmals Spannung. Beide Teams dürfen sich noch Chancen ausrechnen, den Sprung auf den dritten Tabellenplatz zu schaffen. Neben eigenen drei Punkten sind die Blau-Gelben auch auf Schützenhilfe angewiesen: Gewinnt der 1. FC Kaiserslautern bei Erzgebirge Aue nicht, wäre die Entscheidung auf den letzten Spieltag verschoben.
Vor dem Duell gegen den KSC konnte sich Torsten Lieberknecht zunächst über ein Jubiläum freuen: Seit vergangenem Mittwoch ist der Pfälzer mit seiner siebenjährigen Amtszeit dienstältester Eintracht-Coach aller Zeiten und löste „Meistermacher“ Helmuth Johannsen als bisherigen Rekordhalter ab.
„Wir werden noch mal beißen und versuchen, unsere Hausaufgaben zu machen. Die letzten Heimspiele haben wir für uns entschieden, und wir waren mit der Unterstützung unserer Fans zu mehr als guten Leistungen fähig“, blickt der Eintracht-Trainer mit Spannung auf das Verfolgerduell am Sonntag.
Die Woche nach dem 1:3 in Nürnberg war laut Lieberknecht von intensiven Trainingseinheiten geprägt: „Teilweise über die Grenzen hinaus. Aber das zeigt mir, dass die Jungs nach dem Nürnberg-Spiel frustriert waren und dass sie die Niederlage wettmachen wollen.“
In dem bei voraussichtlich ausverkauftem Haus stattfindenden Duell sieht er den KSC stärker unter Druck als seine eigene Mannschaft: „Sie können vieles verspielen. Der KSC hat seit der Partie in Sandhausen in den Vordergrund gestellt, aufzusteigen.“
Das Mitwirken von Saulo Decarli ist unterdessen fraglich: Der Schweizer zog sich im Training eine Schulterverletzung zu. Auch hinter Seung-Woo Ryu, der eine Knöchelblessur davontrug, steht ein Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden die Rekonvaleszenten Dennis Kruppke, Gerrit Holtmann und Torsten Oehrl. Wieder mitwirken kann Marc Pfitzner, der in Nürnberg wegen einer Gelbsperre gefehlt hatte.
Denkbar ist, dass die scheidenden Marjan Petkovic, Benjamin Kessel Norman Theuerkauf und Raffael Korte sich nochmals vor heimischem Publikum präsentieren dürfen. Vor dem Spiel wird Eintracht einige Akteure verabschieden, die in der kommenden Saison nicht mehr das blau-gelbe Trikot tragen werden. Nicht darunter sind jedoch die ausgeliehenen Vegar Eggen Hedenstad und Havard Nielsen, die der Verein gerne weiterverpflichten möchte.
Außerdem ruft Eintracht am Sonntag auf, Fußball- und Sportschuhe für Flüchtlinge im Braunschweiger Standort der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen zu spenden. Die Schuhspenden können vor der Partie ab 13.30 Uhr an allen Eingängen (Haupteingang, Guntherstraße, Rheingoldstraße) bei den Sammelstellen abgegeben werden. Die Schuhe müssen in einem guten Zustand sein und an den Schnürsenkeln zusammengebunden werden. So könnten sie spielen: Gikiewicz (Petkovic) - Reichel, Correia, Decarli (Henn), Kessel - Theuerkauf (Pfitzner) - Hochscheidt, Boland, Zuck, Omladic - Nielsen (Berggreen).
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