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Trainer Torsten Lieberknecht freut sich über seine Nationalspieler

Feierte seine Torpremiere für Schwedens Nationalteam: Eintrachts Christoffer Nyman. Foto: imago

Nyman feiert Trefferpremiere in der WM-Qualifikation – Schönfeld zurück im Training.

Von Elmar von Cramon, 05.09.2017.

Braunschweig. Nach dem 0:3 gegen den SV Wehen Wiesbaden in der Vorwoche bereiten sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer nun auf die nächste Pflichtspielaufgabe vor, die am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den SV Sandhausen stattfindet. Bereits heute um 18 Uhr tritt das Förderteam der Löwen im Sportpark Kennel zu einem Testspiel gegen den Oberligisten Lupo/Martini Wolfsburg an.

„Das Spiel gegen Wehen haben wir analysiert und abgehakt“, erklärt Torsten Lieberknecht, der seinem Team nach Spielschluss den freien Tag gestrichen hatte. „Nach einem 0:3 nach 20 Minuten konnten wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, so der Coach weiter, der mit dem zweiten Durchgang weitestgehend zufrieden war: „Die Fokussierung war besser, das Spiel zu drehen wäre sicherlich möglich gewesen.“ Frei bekamen die Akteure, die zur Halbzeit ins Spiel gekommen waren, aber nicht: „Wir sind eine Mannschaft, deshalb waren alle betroffen.“
Beim heutigen Test des Förderteams gegen Lupo/Martini Wolfsburg können sich Nachwuchsakteure für höhere Aufgaben empfehlen, darüber hinaus soll Keeper Eric Verstappen debütieren: „Wir wollen den Nachwuchsspielern die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren. Außerdem soll Eric Spielpraxis sammeln.“
Ebenfalls dabei sein wird U23-Akteur Eric Veiga, der beim sensationellen 0:0 seines Heimatlandes Luxemburg gegen Frankreich im Kader stand, aber nicht zum Einsatz kam. „Frankreich hat zwar Chancenwucher betrieben, trotzdem ist das Ganze eine Riesensensation, die den Reiz des Fußballs ausmacht“, freut sich Lieberknecht, der mit den Leistungen der übrigen blau-gelben Nationalspieler zufrieden war.
Christoffer Nyman feierte beim 4:0-Sieg Schwedens gegen Weißrussland sogar seine Torpremiere für sein Land. „Totte stand von Anfang an auf dem Platz, hat ein gutes Spiel gezeigt und ein Tor erzielt, wir freuen uns für ihn. Er ist ein wichtiger Spieler für uns und weiß, wo das Tor steht. In Kaiserslautern hätten wir ihn gut gebrauchen können“, so Lieberknecht.
Weniger Glück hatte Gustav Valsvik, der am Montag mit Norwegen 0:6 gegen die DFB-Elf unterlag und zur zweiten Halbzeit beim Stand von 0:4 ins Spiel gekommen war. „Die Qualität der deutschen Nationalmannschaft war Wahnsinn. Kommst du bei so einem Spielstand in die Partie, weißt du, dass du nicht mehr hoch gewinnen wirst. Immerhin hat er dazu beigetragen, den Laden ein bisschen dichtzuhalten“, freut sich der Fußball-Lehrer auch über den Einsatz des 24-Jährigen auf internationalem Parkett. Während Valsvik und Nyman für die anstehende Begegnung gegen Sandhausen zur Verfügung stehen, droht Robin Becker auszufallen. Der Rechtsverteidiger musste beim 2:2 der deutschen U20 gegen Tschechien am Montag verletzt ausgewechselt werden. „Wir müssen abwarten, wie es bei ihm aussieht“, so Lieberknecht, der gegen die Elf vom Hardtwald auch auf Julius Biada (Zerrung) verzichten muss. „Sandhausen ist eine erfahrene Zweitligamannschaft, die immer wieder schwer zu bespielen ist und sich taktisch bislang sehr flexibel gezeigt hat“, erwartet er am Wochenende einen starken Gegner.
Positive Nachrichten gibt es unterdessen bei Patrick Schönfeld: Der Mittelfeldmann, den ein Infekt zu einer langen Pause zwang, kann zumindest wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Bis zum Comeback ist es laut Lieberknecht aber noch ein langer Weg: „Patsche arbeitet individuell, ich rechne erst in der Winterpause wieder mit ihm.“
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