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Trainer Torsten Lieberknecht erwartet aggressive Heidenheimer

Hat gegen Florenz Werbung in eigener Sache betrieben: Eintrachts Onel Hernandez. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Zuschauer-Teilausschluss in Block neun  Torwarttrainer Kunze verletzt.

Von Elmar von Cramon, 04.08.2017.
Zum ersten Heimspiel der neuen Saison begrüßen Eintrachts Zweitliga-Fußballer am heutigen Samstag um 15.30 Uhr den 1. FC Heidenheim. Die Gäste müssen dabei mit der Hypothek einer wetterbedingt abgebrochenen Auftaktpartie fertig werden. Torhüter Jasmin Fejzic und seinen Mitspielern fehlt hingegen die Unterstützung aus Block neun, der aufgrund diverser Vorfälle für ein Spiel leer bleiben muss.

„Block neun bleibt leer, das haben wir noch nie erlebt. Daher der Appell an den Rest der Fans, noch mehr Gas zu geben“, fordert Trainer Torsten Lieberknecht, für den das erste Heimspiel immer „etwas Besonderes“ ist. 
Der Heimauftakt der Heidenheimer war buchstäblich „ins Wasser gefallen“, sodass sich die Gegneranalyse für den Eintracht-Coach nicht ganz einfach gestaltet: „Es ist schwierig, die Heidenheimer anhand von elf Minuten zu analysieren. Grundsätzlich wissen wir aber, dass sie jedes Jahr sehr ambitioniert in die Liga gehen und ein Teil der Mannschaften sein möchten, die den Aufstieg realisieren wollen.“
Dementsprechend ambitioniert erwartet der 44-Jährige die Gäste auch im Eintracht Stadion: „Wir wissen, dass sie uns von Anfang an unter Druck setzen werden, um im Umschaltverhalten Kontersituationen herzustellen.“
In Bezug auf seine Mannschaft lieferte neben dem Auftakt bei Fortuna Düsseldorf auch das Testspiel gegen den AC Florenz am vergangenen Dienstag neue Erkenntnisse.
„Im Test gegen den AC Florenz haben sich meine Jungs gut präsentiert“, war Lieberknecht trotz der 2:3-Niederlage zufrieden. Werbung in eigener Sache betrieb vor allem Onel Hernandez, der nach einem frühen Gäste-Doppelpack durch Frederico Chiesa (10./12.) beide Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnte (26./67.,), bevor die Italiener die Partie in Person von Nikola Milenkovic vor knapp 2000 Besuchern noch zu ihrem Gunsten entschieden.
Zu Veränderungen im Kader wird es gegen Heidenheim in jedem Fall kommen. Neben den feststehenden Ausfällen von Patrick Schönfeld (Infekt) und Saulo Decarli (bei der U23) stehen auch Domi Kumbela (Muskelfaserriss) und Quirin Moll (Gelb-Rote-Karte) nicht zur Verfügung. Wieder einsatzfähig ist nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre hingegen Maximilian Sauer.
Neu im Löwen-Kader ist wie erwartet Eric Verstappen, der einen Zweijahresvertrag bei den Blau-Gelben unterzeichnete. „Er hat uns im Probetraining dahingehend überzeugt, genau das Profil zu erfüllen, was wir gesucht haben. Sowohl sportlich als auch menschlich passt er hervorragend ins Torhüterteam“, freut sich Marc Arnold.
Gleichzeitig bedauerte er jedoch, dass Torwarttrainer Alexander Kunze mit einem Achillessehnenriss länger ausfallen wird. Der 46-Jährige wird deshalb vorübergehend von Daniel Ischdonat vertreten. Der 41-Jährige war zuvor als Torwartcoach beim SV Sandhausen tätig und bestritt für Sandhausen, Mainz 05, den FSV Frankfurt und Eintracht Trier über 200 Zweit- und Drittligaspiele.
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Valsvik, Baffo, Sauer (Becker) - Samson - Boland, Hochscheidt - Hernandez, Zuck - Nyman.
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