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Trainer Lieberknecht: „Wissen, was uns in Rostock erwartet“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht kämpft am Freitag beim Mitaufsteiger um Punkte.

Von Elmar von Cramon, 07.09.2011

Braunschweig. Nachdem die Länderspielpause von Eintrachts Zweitliga-Fußballern mit zwei Freundschaftsspielen überbrückt wurde, geht es Freitag wieder um Punkte. Um 18 Uhr treten die Blau-Gelben beim Mitaufsteiger FC Hansa Rostock an.

„Die Jungs haben Spielpraxis bekommen, und wir sind im Rhythmus geblieben“, lautet das Fazit von Torsten Lieberknecht zu den Auftritten bei Waldhof Mannheim (5:1) und den Freien Turnern (7:0). Der Eintracht-Coach sah zweimal eine engagierte Leistung, aber auch kleine Probleme: „Es gab einige Dinge, die wir besser spielen können und in Hinblick auf die Begegnung in Rostock verbessern wollen.“
Gegen den Mitaufsteiger möchte der 38-Jährige die Last-Minute-Niederlage „komplett vergessen machen“, sieht den Gegner aber zu Unrecht im Tabellenkeller: „In vielen Spielen hat die Mannschaft den Sieg verschenkt, die Ergebnisse passten nicht immer zu den gezeigten Leistungen.“ Lieberknecht rechnet damit, dass die Hansestädter endlich ihren ersten Heimsieg landen wollen, und mit einer dementsprechend intensiv geführten Begegnung: „Rostock will den Bock endlich umstoßen, wir wissen noch aus dem letzten Jahr, was uns dort erwartet.“
Zur Vorbereitung auf die Partie gehört erneut, dass die Übungseinheiten in dieser Woche analog zum Spielbeginn auf den Vorabend gelegt worden sind: „Wir wollen den Rhythmus dem Tagesablauf am Spieltag anpassen.“ In der abgelaufenen Saison fanden beinahe alle Begegnungen am Sonnabend um 14 Uhr statt, in dieser Spielzeit traten die Braunschweiger bereits an vier verschiedenen Wochentagen und dementsprechend unterschiedlichen Anstoßzeiten an.
Den Kader kann der Eintracht-Trainer wieder aus einem größeren Kreis von Kandidaten zusammenstellen: Steffen Bohl steht nach längerer Verletzungspause wieder zur Verfügung ebenso wie Ken Reichel und Dennis Kruppke, die gegen Mannheim nicht dabei waren. Auch bei Marjan Petkovic und Deniz Dogan verbessert sich die Situation, ein Mitwirken ist jedoch ebenso wie bei Pascal Gos (Reha nach OP) noch nicht möglich: „Marjan ist wieder in Braunschweig und wird schrittweise ins Mannschaftstraining integriert. Auch Deniz ist auf dem Sprung, wieder mit dem Team trainieren zu können“, sagt Lieberknecht.
So könnten sie spielen: Davari – Reichel, Correia, Henn, Kessel – Theuerkauf – Boland, Vrancic, Pfitzner (Zimmermann), Kruppke – Kumbela.
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