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Trainer Lieberknecht: „Wir haben defensiv alles abgerufen“

Freuen sich über den verdienten Punktgewinn bei Hannover 96: (v.l.) Die Einträchtler Deniz Dogan, Co-Trainer Darius Scholtysik und Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht erkämpft mit dem 0:0 bei Hannover 96 einen Punkt.

Von Elmar von Cramon, 10.11.2013.

Hannover. Die Reise zum Erzrivalen hat sich für die Erstliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig gelohnt: Im Niedersachsenderby gegen Hannover 96 entführte der Aufsteiger beim torlosen Remis einen Punkt aus der Leinestadt.

Dieser Teilerfolg war aufgrund einer bärenstarken Abwehrleistung vollkommen verdient, zudem blieben die „Löwen“ nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Leverkusen zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentreffer.
Nachdem in dieser Woche bereits Ken Reichel und Kevin Kratz verletzungsbedingt ausgefallen waren, musste am Freitagvormittag auch noch Offensivmotor Karim Bellarabi passen. Deshalb hatte sich Torsten Lieberknecht vor der Partie für eine eher defensive Herangehensweise entschieden, was den Punktgewinn letztlich sicherte: „Wir haben uns vor dem Spiel gesagt, dass die Basics mit Kampf, Einsatzbereitschaft und einer guten Defensivstruktur stimmen müssen. Wir haben gezeigt, dass wir uns in der 1. Bundesliga weiterentwickeln und zurechtfinden.“

Besonders mit Deniz Dogan und Ermin Bicakcic zeigte sich der 40-Jährige zufrieden: Die Innenverteidiger hatten alle Hände voll zu tun, den gefährlichen Mame Diouf unter Kontrolle zu bringen. Einige Male setzte sich der Torjäger der Hannoveraner gefährlich durch, verfehlte den Kasten aber deutlich (13./28./29.) oder fand in Daniel Davari seinen Meister (60.).
Der Eintracht-Keeper zeigte ebenfalls eine ansprechende Leistung und verhinderte diverse Male eine Führung für den Erzrivalen. Im Anschluss an eine Klasseparade gegen Leonardo Bitencourt (44.) ließ er sich den Ball allerdings von Edgar Prib abluchsen, was jedoch folgenlos blieb.
In der Offensive konnten die Blau-Gelben hingegen kaum etwas zeigen: Ein Weitschuss vom extrem einsatzfreudigen Mirko Boland war im ersten Durchgang weitestgehend alles, was gefährlich auf das Tor von Ron-Robert Zieler zukam. In der zweiten Hälfte besaß Orhan Ademi eine der wenigen blau-gelben Gelegenheiten, sein Heber flog allerdings über den Hannoveraner Kasten (76.).

„Alle haben heute alles dafür gegeben, dass wir nicht mit einer Niederlage nach Hause fahren müssen. Das ist uns auch gelungen, weil wir defensiv alles abgerufen haben. Wir können besser Fußball spielen, was auch wieder unser Ansatz für die nächste Partie ist“, will der Eintracht-Coach im kommenden Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SC Freiburg wieder die spielerischen Elemente in den Vordergrund rücken.
Zunächst steht aber ein Wochenende mit Länderspielpause an. Für Eintracht trotz der zuletzt gestarteten „Miniserie“ kein Wermutstropfen: „Die Pause passt uns schon ganz gut, auch angesichts der angeschlagenen Spieler“, findet Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold.
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