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Trainer Lieberknecht: „Werder muss gewinnen, wir können“

3. Fußball-Liga: Eintracht tritt am Sonnabend bei der Bundesligareserve der Bremer an

Von Elmar von Cramon, 15.04.2009

Braunschweig. Nach dem 2:0-Erfolg über den VfR Aalen können die Drittligafußballer von Eintracht mit einem Sieg am Sonnabend (14 Uhr) in Bremen abermals einen Konkurrenten auf Distanz halten.

In der Partie gegen Werders Zweitvertretung haben die Gastgeber deutlich mehr zu verlieren als die Blau-Gelben, die mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung auf die Mannschaft von Thomas Wolter treffen.
„Für Werder ist die Partie von enormer Bedeutung“, weiß Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach glaubt an eine große Erfolgschance, da man nach dem Sieg gegen Aalen mit weniger Druck in die Partie gehen wird: „Werder muss gewinnen, wir können“, stellt er fest und hofft, auch an der Weser eine Eintracht-Mannschaft zu sehen, wie die zuletzt beim 2:0-Erfolg in Burghausen: „Dort haben wir die Partie dominiert“, sagt Lieberknecht.
Dies war am vergangenen Sonnabend gegen Aalen nicht der Fall, trotzdem behielten die „Löwen“ die Punkte in Braunschweig. Das bedeutete für Lieberknechts Team einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt und stoppte erst einmal die Entwicklung, viele Rückrundenspiele trotz spielerisch ansprechender Leistungen und zahlreicher Torchancen nicht als Sieger zu beenden.
Der 35-Jährige möchte so schnell wie möglich die magische 45 Punkte-Grenze erreichen, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben: „Es kann sein, dass auch 42 reichen, doch mit 45 Zählern ist man sicher durch und braucht sich nicht auf die anderen Teams verlassen.“
Der Eintracht-Trainer freut sich auch auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Mitspieler Finn Holsing und auf Torsten Oehrl, dessen Transfer zu Eintracht im vergangenen Sommer platzte: „Beides sind tadellose Sportsmänner, Finn hat sich dort auf der rechten Seite etabliert und Torsten schießt Tore, egal auf welcher Position er auch spielt.“
Die hohe Anzahl von Oehrls Elfmetertoren ist für Lieberknecht allerdings ein Anlass zur Warnung: „Werder bekommt viele Elfmeter zugesprochen. Das heißt für uns, im Strafraum genau zu überlegen, wie man in Zweikämpfe hineingeht.“ Ausfallen werden weiterhin Ken Reichel und Mathias Henn (beide Reha), sowie Marc Vucinovic, der sich über Ostern im Spiel der zweiten Mannschaft eine Bänderdehnung zuzog. Wieder mit dabei ist Jan Schanda, der gegen Aalen mit einer Hüftprellung vorzeitig ausschied.
So könnte Eintracht spielen: Fejzic – Boland, Dogan, Schanda, Brinkmann – Rodrigues, Danneberg, Lenze, Pfitzner.
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