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Trainer Lieberknecht freut sich auf „schönen und schweren Auftakt“

Schwerer Auftakt in Düsseldorf für Eintrachts Louis Samson (r.) und seine Mitspieler. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht am Montagabend in Düsseldorf – Julius Biadas Einsatz fraglich.

Von Elmar von Cramon, 28.07.2017.

Braunschweig. Wenn Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Montagabend um 20.30 Uhr bei Fortuna Düsseldorf antreten, werden Erinnerungen an die Spielzeit 2013/14 wach. Damals eröffneten beide Teams die Saison an einem Freitagabend und trennten sich am Ende 2:2-Unentschieden.
„Schön und schwer“ lautet die Einschätzung der Partie von Torsten Lieberknecht, der mit seiner Mannschaft wie alle Konkurrenten vor einer Standortbestimmung steht: „Die zweite Liga hat sich gegenüber der letzten Saison nicht viel verändert und ist ausgeglichen. Im Vorfeld wissen wir deshalb nicht, wo wir genau stehen.“
Auch die Düsseldorfer sind deshalb schwer ausrechenbar zumal der Eintracht-Coach beim Funkel-Team in der Vorbereitung neue Ansätze beobachtet hat: „Es wurde versucht, der Mannschaft mehr taktische Variabilität näherzubringen und die Spielauffassung zu verändern. Die Spiele gegen Fortuna waren immer sehr eng.“
Dass es zum Auftakt an der einen oder anderen Stelle noch „haken“ könnte, ist für den 43-Jährigen „für jede Mannschaft von der Bundesliga bis zur Kreisliga normal.“ Dennoch sieht er dem Auftakt optimistisch entgegen, nicht zuletzt aufgrund der guten Leistung bei der Generalprobe gegen den 1. FC Köln: „Alle haben in der Trainingswoche gut mitgezogen, auch wenn das für mich fast selbstverständlich ist.“ Ebenfalls selbstverständlich ist für ihn die Tatsache, dass seine Mannschaft aufgrund der erfolgreichen Vorsaison zu den Favoriten zählt: „Man wird öfter genannt, das liegt nahe. Im letzten Jahr gab es zwei Favoriten in diesem Jahr sind es mehrere.“
Fehlen wird Max Sauer, der nach seiner Gelb-Roten Karte in der Relegation gesperrt ist. Außerdem ausfallen werden Patrick Schönfeld (Infekt) und der temporär in die U23 versetzte Saulo Decarli. Julius Biada kämpft noch mit den Folgen seines grippalen Infekts und besitzt deshalb Trainingsrückstand. Sein Mitwirken ist deshalb offen. „Wir müssen abwarten, wie sein körperlicher Zustand ist“, so Lieberknecht, der sich auf das Wiedersehen mit dem Ex-Löwen Havard Nielsen freut, der vom SC Freiburg zu den Düsseldorfern gewechselt war: „Es freut mich für Howie, dass er einen tollen Verein gefunden hat. Wir hoffen, dass er dort nach unserem Montagsspiel richtig Fuß fasst.“
Einen weiteren Offensivmann will auch Eintracht noch verpflichten, wartet momentan aber noch ab. „Wir halten die Augen offen und warten auf die passende Gelegenheit“, erklärt Marc Arnold. Von der momentanen Entwicklung auf dem Transfermarkt mit immer neuen Transferrekorden sieht der sportliche Leiter der Blau-Gelben seinen Klub derweil nicht betroffen: „Ich hätte gedacht, dass es sich auch in der 2. Liga überhitzt, hatte aber nicht den Eindruck, dass es ausstrahlt. International ist es fast krankhaft, in welche Bereiche es geht.“
So könnten sie spielen: Fejzic - Reichel, Valsvik, Breitkreuz, Baffo (Becker) - Boland, Samson (Moll) - Hernandez, Hochscheidt, Zuck (Khelifi) - Kumbela (Abdullahi).

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