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Trainer Lieberknecht: „Dürfen nicht in Schönheit sterben“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Sonnabend im Stadion Dynamo Dresden. V

on Elmar von Cramon, 19.10.2011

Braunschweig. Im Eintracht-Stadion kommt es am Sonnabend (Anpfiff ist um 13 Uhr) in der 2. Fußball-Bundesliga zum interessanten Duell zwischen den Aufsteigern Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden.

Während die Blau-Gelben einen sehr guten Start in diese Saison erwischten, kamen die Sachsen weniger gut aus den Startlöchern, konnten mit dem 4:3-Sieg über Bayer Leverkusen aber für eine große Überraschung im DFB-Pokal sorgen.
Die Zweitliga-Partie war am Dienstag nahezu ausverkauft, lediglich 200 Restkarten befanden sich noch im Vorverkauf. „Wir haben in Paderborn zwar verloren, können aber mit der Entwicklung unseres Auftretens sehr zufrieden sein“, hakt Torsten Lieberknecht die 0:1-Niederlage vom vergangenen Wochenende ab. Der 38-Jährige betrieb mit seiner Mannschaft eine intensive Analyse der Partie, um „Schlüsse zu ziehen und aus den Fehlern zu lernen.“
Gegen Dynamo Dresden erwartet er dementsprechend wieder eine intensive Heimpartie und hofft, gegen einen aufgrund der Ergebnisse „unberechenbaren Gegner“ die Oberhand zu behalten: „Die Mannschaft verfügt über einige Akteure mit Erstliga-Erfahrung oder Länderspielen.“
Wie beim 1:1 gegen Düsseldorf will Lieberknecht „hohen Tempofußball“ sehen: „Wir dürfen aber nicht in Schönheit sterben, der Boden wird langsam tiefer und die Spiele werden schmutziger.“
Personell hat der Eintracht-Trainer nahezu alle Spieler an Bord, lediglich hinter Damir Vrancic (Knieprobleme) und Oliver Petersch (Adduktorenprobleme) stehen Fragezeichen. Ausdrückliches Lob erhielten jene Akteure, die am Wochenende mitgeholfen hatten, den 4:1-Sieg der U23 gegen TuS Heeslingen zu sichern. Neben dem wiedergenesenen Keeper Marjan Petkovic wirkten auch Pierre Merkel, Markus Unger, Emre Turan, Steffen Bohl sowie Raffael und Gianluca Korte mit: „Das haben die Jungs klasse gemacht. Der eine oder andere hat sich damit für einen Kaderplatz empfohlen.“, freut sich Lieberknecht, der den Kader Woche für Woche „spieltagstechnischen Veränderungen“ unterzieht.
So könnten sie spielen: Davari – Reichel, Correia, Henn, Kessel (Bohl) – Theuerkauf, Pfitzner – Boland, Zimmermann, Kruppke - Kumbela.
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