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Torsten Lieberknecht nicht unzufrieden mit seinem Team

Bedanken sich nach der Niederlage in Kaiserslautern bei ihren Fans: Dennis Kruppke (l.) und Norman Theuerkauf. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Nach dem 1:2 in Kaiserslautern erwartet Eintracht den VfL Bochum.

Von Elmar von Cramon, 26.08.2014.

Braunschweig. Zwei Tage nach dem 1:2 beim 1. FC Kaiserslautern und intensiver Videoanalyse zeigte sich Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Zweitliga-Fußballer in der Pfalz.

„Als Erkenntnisse können wir mitnehmen, dass meine Mannschaft das Spiel ausgeglichen gestaltet hat. Individuelle Fehler und der viel zu frühe Ausgleich haben uns aber auf die Verliererstraße gebracht.“
In der Tat hatte alles so gut begonnen: Dennis Kruppke sorgte nach feiner Vorarbeit von Norman Theuerkauf und Harvard Nielsen schon nach drei Minuten für die frühe Führung und beendete seine lange Durstrecke ohne Treffer: „Das bringt ihm definitiv Selbstvertrauen. Er hat viel dafür getan, endlich zu treffen. Er ist zuletzt aber vielleicht etwas zu verbissen gewesen“, lobt Lieberknecht.
Er musste wenige Minuten später aber mit ansehen, wie sich Deniz Dogan und Matthias Henn im Kopfballduell gegenseitig behinderten und Karim Matmour freie Bahn hatte, das 1:1 zu erzielen. „Leider ist völlig untergegangen, dass Srdjan Lakic vor dem 1:1 im Abseits gestanden hat“, bedauert der 41-Jährige, der seiner Mannschaft bis zur Halbzeit eine gute Leistung bescheinigte: „Wir haben in der ersten Hälfte keine weiteren Torchancen zugelassen.“
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kassierten die Blau-Gelben dann aber ein Elfmetertor durch Lakic, nachdem Henn den durchgebrochenen Matmour gefoult hatte: „Wir wollten genau das verhindern: Den Gegner mit Tempo in den freien Raum ziehen zu lassen“, so der Eintracht-Coach, der die Torgefahr der Gastgeber im zweiten Durchgang auf Standards beschränkt sah und für sein Team aber durchaus „Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen“ sah.
Auch die Zweikampfwerte stimmten, und in Sachen Laufpensum überschritten die Braunschweiger abermals die 120-Kilometer-Marke. Wenig Anlass, dem Team den Willen zum Erfolg abzusprechen.
Dementsprechend zuversichtlich gehen die Blau-Gelben auch in die Partie gegen den VfL Bochum am kommenden Sonntag, auch wenn Lieberknecht den Blau-Weißen in dieser Spielzeit durchaus eine gute Rolle in der zweiten Liga zutraut: „Die Mannschaft ist ungeschlagen, hat den VfB Stuttgart im DFB-Pokal ausgeschaltet und wurde ordentlich verstärkt“, lobt er und warnt davor, den langjährigen Bundesligisten daran zu messen „dass der Klassenerhalt im Vorjahr erst spät geglückt ist“.
Für Saulo Decarli (Trainingsrückstand) wird das Duell mit den Bochumern wahrscheinlich noch zu früh kommen, anschließend wartet ein spielfreies Wochenende auf die Löwen, bevor es am 13. September zum Auswärtsduell mit RB Leipzig kommt.
Keine Spielpause haben bis dahin die Nationalspieler in Reihen der Löwen: Havard Nielsen bestreitet mit Norwegen am 3. September in London ein Freundschaftsspiel gegen England und am 9. September ein EM-Qualifikationsspiel gegen Italien in Oslo. Vegar Eggen Hedenstad wurde für beide Spiele auf Abruf nominiert.
Auch der dritte Norweger im Eintracht-Team, Mushaga Bakenga, darf sich über eine Nominierung freuen und bestreitet mit der U21 der Skandinavier am 4. September ein U21-EM-Qualifikationsspiel gegen Portugal in Drammen.
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