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Tore zur richtigen Zeit

Fußball: Drittligist Eintracht gelingt durch Sieg in Aue guter Start

Von Elmar von Cramon

Aue. Der Start ist geglückt. Zum Auftakt in die neue Saison nahmen die Drittligafußballer von Eintracht gestern durch einen hochverdienten 2:0 (1:0)-Erfolg die drei Punkte aus Aue mit und sorgten bei tropischer Hitze für ausgelassene Stimmung unter den 800 mitgereisten Anhängern.

Die Gastgeber kamen besser ins Spiel und sorgten nach 14 Minuten für erste Schrecksekunden auf der Eintracht-Bank. Ein langer Pass von Hensel landete bei Curri, der Adrian Horn zwar ausspielen konnte, doch dessen Schuss von Jan Schanda und Ramazan Yildirim mit vereinten Kräften gestoppt wurde. Kurze Zeit später wurde Curri abermals in Szene gesetzt, sein Schuss aus der linken Strafraumhälfte ging jedoch weit am Eintracht-Tor vorbei (22.). Auch El Berkani, der anschließend frei vor Horn auftauchte, traf nicht (23.).
Dann die Führung für Eintracht. Fait-Florian Banser setzte sich nach Pass von Marc Pfitzner über rechts gegen Paulus durch, Kosta Rodrigues köpfte den Ball zu Tim Danneberg, der in der Strafraummitte Keeper Männel zum 1:0 überwand (27.). Bis zur Halbzeitpause ereigneten sich danach kaum noch nennenswerte Highlights, da es den Sachsen nicht gelang, wie zu Spielbeginn Druck Richtung Eintracht-Tor zu entwickeln und die Blau-Gelben sicher in der Abwehr standen.
In der zweiten Halbzeit blieb Torschütze Danneberg, der mit einer Arm-Manschette aufgelaufen war, draußen, und Smail Morabit kam zu seinem Punktspieldebüt in blau-gelb. Der Marokkaner führte sich gleich blendend ein und schickte auf dem rechten Flügel Dennis Kruppke auf die Reise, dessen Flanke Banser aus der Nahdistanz zum 2:0 (54.) verwertete. Auch in der Folge kam Eintracht zu weiteren Tormöglichkeiten. Ein Freistoß von Valentin Nastase (56.) strich nur knapp am Tor vorbei, Rodrigues zielte aus der Distanz drüber (62.), Morabit kam bei einer Hereingabe von Banser einen Tick zu spät (66.).
Die immer rustikaler zu Werke gehenden Gastgeber bekamen jedoch ebenfalls wieder Oberwasser. Zunächst setzte sich der eingewechselte Yigitusagi durch, zielte jedoch vorbei (79.), anschließend verfehlte ein Distanzschuss von Werling nur knapp den rechten Außenpfosten des Eintracht-Tores (81.). Letzlich gelang es den Blau-Gelben aber, den Vorsprung bis zum Schluss zu verteidigen.
„Es war ein verdienter Sieg, weil wir geduldig auf unsere Chance gewartet haben“, zollte Trainer Torsten Lieberknecht seiner Mannschaft für die gute Vorstellung Respekt. Der 34-Jährige war hochzufrieden mit dem Premierenauftritt in der dritten Liga: „Wir haben leidenschaftlich Fußball gespielt, extreme Lauf- und Kampfbereitschaft an den Tag gelegt und die Tore genau zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“
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