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Tore zum richtigen Zeitpunkt

Kapitän Marcel Correia (links) zeigte bis zu seiner Auswechselung gegen Joseph Baffo ein starkes Comeback und sollte dem Team auch in Heidenheim helfen können. Foto: Hübner

Nach Sieg gegen Düsseldorf reist Tabellenführer Eintracht zum Verfolger Heidenheim.

Von Elmar von Cramon, 28.09.2016.

Braunschweig. Mit dem 2:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf fanden die Löwen am vergangenen Freitag schnell die richtige Antwort auf das 0:2 in Stuttgart am Dienstag davor.

Gleichzeitig gelang auf diese Weise ein erfolgreicher Abschluss der englischen Woche an deren Ende Eintracht nach wie vor Tabellenführer ist. Aktuell weisen die Löwen vier Zähler Vorsprung auf das dreiköpfige Verfolgerfeld auf, zu dem auch der kommende Auswärtsgegner 1.FC Heidenheim zählt.

„Die Mannschaft hat 90 Minuten alles gegeben, um das Spiel in Stuttgart vergessen zu machen“, zollt Torsten Lieberknecht seinem Team zu Wochenbeginn Lob. Für den Eintracht-Coach und seine Mannschaft war der hart erkämpfte Sieg alles andere als ein Spaziergang. Allerdings besaßen die Rheinländer trotz besserer Zweikampfwerte und mehr Ballbesitz kaum Mittel, um die sicher stehende Abwehr der Blau-Gelben zu überwinden. Zudem wurden sie schon in der ersten Halbzeit eiskalt von der Effektivität der Löwen-Offensive überrascht. „Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen“, fand auch Lieberknecht, der den Gästen bescheinigte „der in dieser Saison bislang stärkste Gegner“ gewesen zu sein.

Folglich wurde es nach dem Anschlusstreffer der Gäste gut zehn Minuten vor Schluss nochmal spannend, nennenswerte Blöße gab sich die blau-gelbe Defensive jedoch nicht mehr: „Jeder lang geschlagene Ball kann in so einer Situation für Gefahr sorgen. Wir haben uns aber schnell wieder organisiert und die Ordnung behalten.“

Dies wird auch gegen die Heidenheimer vonnöten sein, die den 1.FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende mit 3:0 vom Platz fegten. Für Lieberknecht, der das Team vor Saisonbeginn als einen der Geheimfavoriten einstufte, ist die gute Bilanz der Mannschaft deshalb auch keine Überraschung: „Im Winter wurde die Mannschaft im Hinblick auf die neuen Saison verstärkt. Außerdem wird in Heidenheim seit Jahren sportlich und wirtschaftlich gut gearbeitet, deshalb ist der Verein auch nicht so ‚klein‘ wie er häufig dargestellt wird.“

Gegen die Mannschaft von der Ostalb hofft er auf eine Rückkehr von Salim Khelifi, der gegen Düsseldorf auf Anraten der medizinischen Abteilung noch geschont worden war. Phil Ofosu-Ayeh befindet sich wegen seiner Achillessehnenbeschwerden weiterhin in Behandlung und steht frühestens nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung. Suleiman Abdullahi (Reha) kann ebenfalls noch nicht mitwirken, fraglich ist zudem der Einsatz von Quirin Moll, der sich eine Innenbanddehnung zugezogen hat.
Angesichts der aktuellen Verletztenliste war das Comeback von Marcel Correia gegen Düsseldorf deshalb eine erfreuliche Tatsache. Der Kapitän stand 70 Minuten auf dem Platz und konnte seinen Coach auf der Außenverteidigerposition überzeugen. „Auch wenn er nicht der typische Rechtsverteidiger mit Offensivdrang ist“, so Lieberknecht, der den 27-Jährigen in der Vergangenheit schon mehrfach auf der rechten oder linken Seite eingesetzt hatte.
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