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Topspiel zwischen dem VfL und Bayern

Voller Einsatz: Wolfsburgs Alexandra Popp. Foto: regios24

Fußball: Duell der Bundesligafrauen findet Sonntag (17 Uhr) im Wolfsburger AOK-Stadion statt.

Wolfsburg, 17.03.2017.

Der Titelverteidiger hat den deutschen Meister ausgestochen: Im Viertelfinale des DFB-Pokals setzten sich die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg mit 2:0 (0:0) beim FC Bayern München durch und stehen damit bereits zum dritten Mal in Folge im Halbfinale.

Bayer Leverkusen, der SC Freiburg oder Vorjahres-Finalist SC Sand – das sind die möglichen Gegner der „Wölfinnen“ im Semifinale. Ausgelost wird dieses am Montagabend (22.45 Uhr) im Rahmen der Sport-Sendung „heimspiel!“ des Hessischen Rundfunks.

Doch zurück ins Münchener Stadion an der Grünwalder Straße, wo die Gastgeberinnen besser ins Spiel fanden. „Bayern hat die ersten Minuten dominiert, aber nach einer Viertelstunde haben wir klar die Kontrolle übernommen. Nur das nötige Tor hat gefehlt“, konstatierte VfL-Coach Ralf Kellermann. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Ein unverändertes Bild dann zu Beginn der zweiten Hälfte: Der VfL blieb tonangebend, musste sich aber weiter in Geduld üben. Kellermann reagierte, brachte nach 61 Minuten Tessa Wullaerts ins Spiel – und bewies damit ein glückliches Händchen. Nur 60 Sekunden, nachdem Pernille Harder (72.) die Riesenchance ausgelassen hatte, stach Kellermanns „Joker“. Flanke Anna Blässe, Tessa Wullaerts hielt den Fuß hin und überwand Bayerns Torfrau Tinja-Riikka Korpela zur umjubelten 1:0-Führung der Grün-Weißen.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste besorgten die Bayern dann selbst: Eine scharfe Hereingabe von Isabel Kerschowski fälschte Gina Lewandowski zum 2:0 (86.) für den VfL in die eigenen Maschen. Damit fuhren die Wolfsburgerinnen, die 2015 und 2016 den DFB-Pokal gewonnen hatten, bereits den 13. Sieg hintereinander in diesem Wettbewerb ein.

VfL Wolfsburg gegen Bayern München: Dieses Duell findet bereits Sonntag (17 Uhr) im Wolfsburger AOK-Stadion seine Fortsetzung. Dann stehen sich der Bundesliga-Zweite und -dritte im Spitzenspiel gegenüber und wollen im Titelrennen keinen Boden verlieren. Zu sehen ist das Spiel übrigens live im TV auf Sport1. „Für Sonntag erwartet uns nun ein ganz anderes Spiel, wir dürfen uns auf diesem Erfolg sicher nicht ausruhen. Aber natürlich gibt dieser Sieg und auch seine Art und Weise weiteres Selbstvertrauen“, meinte Kellermann.
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