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Tolle Teamleistung wird mit Sieg belohnt

Basketball-Bundesliga: Die New Yorker Phantoms schlagen Alba Berlin nach überzeugendem Auftritt mit 95:87 (49:44).

Von Christoph Matthies, 05.12.2010.

Braunschweig. Attraktiver Sport und ein 95:87 (49:44)-Erfolg gegen den Liga-Krösus: Braunschweigs Basketball-Fans verließen gestern Abend hochzufrieden die Volkswagenhalle.

Vom ersten Viertel an sahen die 3103 Augenzeugen im weiten Rund am Europaplatz und die Sport1-Zuschauer vor den Fernsehgeräten hochklassigen Basketball. Ob Tony Skinn, der unaufhaltsam zum Korb schnitt, Kevin Hamilton, der Jason Cain mit ansehnlichem Bodenpass in Szene setzte, oder – auf Berliner Seite – Tadija Dragicevic, der nach Cross-over-Dribbling Patrick Femerling sehenswert unter dem Korb anspielte: Das Gebotene war einer TV-Übertragung würdig.
Aufbauspieler Tony Skinn eröffnete den Braunschweiger Offensivreigen mit einem Dreipunktewurf, Jason Cain erhöhte per Korbleger zum frühen 5:0-Zwischenstand. Der Tabellenzweite aus Berlin ließ sich von dem frühen Rückstand nicht irritieren und ging nach knapp vier Minuten durch einen Dreier des amtierenden Liga-MVP Julius Jenkins erstmals in Führung (12:11). So entwickelte sich ein attraktives und spannendes Basketballspiel mit vielen Höhepunkten, in dem sich die Phantoms, angeführt von Jason Cain und dem wie immer wuseligen Tony Skinn, bis zur Pause einen knappen 49:44-Vorsprung herausspielen konnten.
In der Kabine schien es für Brandon Thomas Zielwasser statt Pausentee zu geben. Acht Punkte – darunter zwei Dreier – streute der 26-jährige Flügelspieler in den ersten 90 Sekunden des dritten Viertels ein. Nicht einmal eine Minute später sorgte Jason Cain nach tollem Anspiel von Tony Skinn für eine Zehn-Punkte-Führung der Phantoms, die von nun an nicht mehr zurückschauten und den Sieg mit schönem Teamplay und euphorischen Fans im Rücken sicher nach Hause brachten. „Ich muss meinem Team ein Kompliment machen, nicht nur wegen ihrer Intensität, sondern auch wegen der Umsetzung der taktischen Vorgaben“, lobte Sebastian Machowski seine Korbjäger um den überragenden Marcus Goree, die nach dem Sieg wieder an den Playoffs schnuppern.
Für die Phantoms spielten: Goree (23), Cain (17), Skinn (15), Thomas (15), Mittmann (7), Visser (7), Hamilton (6), Greer (5), Schneiders, Noch.
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