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Test gegen dänisches Team

Fußball: Eintracht tritt heute im Stadion am Salzgittersee gegen SønderjyskE an.

Von Elmar von Cramon, 08.07.2014.

Braunschweig. Nach drei Testspielerfolgen gegen unterklassige Teams geht es für Eintrachts Zweitliga-Fußballer jetzt gegen Profimannschaften: Heute treten die Löwen um 18 Uhr im Stadion am Salzgittersee gegen den dänischen Erstligisten SønderjyskE an.

Bereits gestern konnte sich Torsten Lieberknecht darüber freuen, mit Mushaga Bakenga einen weiteren Neuzugang zu begrüßen: „Er ist jemand, der im Sechzehnmeterraum ein Killer sein kann, deshalb hatten wir ihn schon lange auf dem Zettel. In Brügge war die Konkurrenz für ihn sehr hoch, in Esbjerg hat er seine Klasse allerdings nachgewiesen“, lobt Lieberknecht seinen neuen Schützling, der vor zwei Monaten gegen Eintrachts heutigen Gegner SønderjyskE sein letztes Punktspiel für Esbjerg bestritt: „Die Mannschaft kommt aus dem Ort Haderslev nahe der deutschen Grenze und hat mit Ken Ilsø und Simon Poulsen schon bekannte Fußballer hervorgebracht“, freut sich der Eintracht-Coach auf den Vergleich.
Vergangenen Sonntag hatten die Blau-Gelben Oberligist Eintracht Northeim mit 6:0 besiegt. Kommende Woche warten dann mit Zbrojovka Brünn, Dynamo Moskau, Austria Salzburg und Maccabi Haifa gleich vier Gegner in fünf Tagen auf Eintracht, Moskau und Salzburg sogar am selben Tag: „Das ist Teil unserer Strategie, die Dinge diesmal anders zu machen“, erläutert Lieberknecht: „Wir wollen den alten Trott aufbrechen und der Mannschaft die Möglichkeit bieten, über viele Spiele Erfolgserlebnisse zu sammeln.“ Auch wenn die grobe Struktur der Vorbereitung verändert worden sei, bliebe der Übungsbetrieb ähnlich wie zuvor: „Ich fordere im Training nichts völlig anderes“, stellt Lieberknecht klar und zieht eine positive Zwischenbilanz: „Vom ersten Tag an haben sich die Jungs extrem hungrig gezeigt. Auch die Neuzugänge haben toll mitgezogen. Die Werte der Leistungsdiagnostik waren die besten der vergangenen Jahre, sodass es extrem viel Spaß macht, mit der Mannschaft zu arbeiten.“
Einziger Wermutstropfen ist derzeit, dass mit Torsten Oehrl ein wichtiger Akteur verletzungsbedingt fehlt: „Dieser Rückschlag ist für den Jungen und für uns sehr bitter. Wir hoffen, dass er vielleicht um eine weitere OP herumkommt“, bedauert der 40-Jährige, freut sich aber gleichzeitig, dass Gianluca Korte und Jan Washausen gute Fortschritte in der Reha machen. Sehr zufrieden ist er auch mit Raffael Korte: „Sehr positiv“, lobt er den Flügelflitzer. Auch mit Björn Kluft zeigt sich Lieberknecht zufrieden: „Er ist sehr engagiert, auch wenn man ihm anmerkt, dass er lange nicht gespielt hat.“
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