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Teilerfolg bei Dynamo

3. Fußball-Liga: Eintracht holt nach umkämpfter Partie 1:1 in Dresden.

Von Elmar von Cramon, 27.09.2009.

Dresden. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge verbuchten Eintrachts Drittligafußballer gestern endlich wieder einen Teilerfolg in der Fremde. Die Blau-Gelben trennten sich vor 18 031 Zuschauern von Dynamo Dresden mit 1:1.

Die Partie begann aufgrund des großen Zuschauerandranges mit rund zehnminütiger Verspätung. Beflügelt durch die große Kulisse kamen die Hausherren zunächst besser ins Spiel, Wagefelds Schuss von der Strafraumgrenze verfehlte jedoch das Eintracht-Tor (5.). Nach einer Viertelstunde fanden die Braunschweiger zusehens besser in die Partie und konnten vielversprechende Offensivaktionen der Schwarz-Gelben weitestgehend unterbinden. Nach einer halben Stunde ging Eintracht dann in Führung: Smail Morabit setzte Zeiger unter Druck und erkämpfte sich im Strafraum den Ball. Sein Querpass landete bei Fait-Florian Banser, der aus fünf Metern ins kurze Eck vollendete. Auch danach blieb Eintracht gefährlich, konnte die sich bietenden Chancen durch Banser (37.) und Morabit (41.) jedoch nicht nutzen.
Nach dem Seitenwechsel merkte man den Dresdnern sofort an, dass sie gewillt waren, den Rückstand aufzuholen. Bereits die erste Chance führte zum Erfolg: Soltau setzte mit einem klugen Flankenwechsel Savran auf der rechten Seite in Szene, der wiederum zu Soltau flankte. Dessen Hereingabe von links verwertete Dobry am zweiten Pfosten per Kopf zum Ausgleich. In der Folge entwickelte sich eine von Härte und wenig konstruktivem Spiel geprägte Partie. Negativer Höhepunkt war ab der 70. Minute das wiederholte Werfen von Knallkörpern aus dem Dresdner Fan-Block in Richtung Marjan Petkovic, der glücklicherweise stets außer Reichweite stand.
Gegen Ende der Partie versuchte Dynamo nochmals Druck zu machen, was Eintracht zum Kontern nutzte. Zweimal setzte sich Morabit auf dem rechten Flügel durch, doch sowohl Kruppke (78.) als auch Boland (82.) verpassten die guten Zuspiele des Marokkaners haarscharf. Auf der Gegenseite kamen auch die Sachsen noch zu guten Möglichkeiten. Zunächst blockte Dennis Brinkmann einen Schuss von Kegel (83.), bevor Dynamo-Kapitän Wagefeld die letzte Chance des Spiels vergab (90.).
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