Anzeige

Talente ausbilden, Klassenerhalt schaffen

Das Löwen-Team 2016/17: (hinten v.l.) Co-Trainer Liviu Calin, Dyshawn Pierre, Sid-Marlon Theis, Geoffrey Groselle, Jannik Freese, Lars Lagerpusch, Tim Schwartz, Cheftrainer Frank Menz, Co-Trainer Stephen Arigbabu, (vorne v.l.) Carlton Guyton, Niklas Bilski, Nicolai Simon, Samuel Mpacko, Thomas Klepeisz, Constantin Ebert, Luis Figge, Carlos Medlock. Foto: Thomas Ammerpohl

Basketball-Bundesliga: Die Löwen starten am Freitag bei Rasta Vechta in die BBL-Saison – Das Ziel ist der Nichtabstieg.

Von Christoph Matthies, 20.09.2016.

Braunschweig. Mit neuem Trainerstab und einer runderneuerten Mannschaft starten die Löwen in die 51. Saison der Basketball-Bundesliga. Die erste Bewährungsprobe wartet am Freitagabend (20.30 Uhr) bei Aufsteiger Rasta Vechta.

„Es wird eine große Herausforderung für uns, in der Bundesliga zu bestehen“, sagt Frank Menz über die bevorstehende Saison und gibt ganz klar das Ziel Klassenerhalt aus. Nach Etat-Einbußen im hohen sechsstelligen Bereich muss der ehemalige Nationaltrainer, der nun das Schicksal der Löwen als Cheftrainer und Sportdirektor lenkt, kleinere Brötchen backen als Vorgänger Raoul Korner, der Braunschweig aufgrund mangelnder Perspektive in Richtung Bayreuth verließ.

Die reduzierten finanziellen Mittel lassen sich am Kader deutlich ablesen. Während in der vergangenen Saison noch BBL-erfahrene Amerikaner wie Keaton Grant, Kenny Frease oder Tyrone Nash in der VW-Halle wirbelten, haben die neuen Importspieler keinerlei Erfahrung in der Bundesliga oder auf vergleichbarem Niveau vorzuweisen. Menz, der sich als ehemaliger Jugend-Auswahltrainer besonders die Ausbildung von Talenten auf die Fahnen geschrieben hat, glaubt trotzdem an seine Löwen. „Die Zuschauer können sich auf eine ganz besondere Mannschaft freuen“, verspricht er, weiß aber auch um die schwierige Aufgabe.

Nachdem die meisten Testspiele, oft mit dezimiertem Kader, nur wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison verbreiteten, wurden die Leistungen zuletzt besser. Gegen den türkischen Erstligisten Demir IBB verlor man knapp mit 81:88, beim Löwentag, ihrem ersten Auftritt in der VW-Halle, wussten die Korbjäger gegen Dresden zu unterhalten und dominierten den Zweitligisten.

Ob das junge Team schon in der starken BBL mithalten kann, ist dennoch fraglich, und auch Menz bittet um Geduld. „Wir hätten ein paar weitere Wochen Vorbereitung noch gut gebrauchen können“, so der Coach vor dem Saisonstart in Vechta, dem ein Heimspiel gegen Meister und Titelfavorit Bamberg folgt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.