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Swann nur vor der Pause stark

In der zweiten Halbzeit verließ ihn gestern das Wurfglück: Isaiah Swann. Foto (Archiv): T.A.

Basketball: Phantoms verlieren knapp in Trier.

Von Christoph Matthies, 02.03.2014.

Braunschweig. Nach dem 82:86 am Mittwoch gegen Bamberg mussten sich die Phantoms auch gestern Abend ganz knapp geschlagen geben. 78:76 (36:36) hieß es am Ende für den Gastgeber aus Trier.

„Lass das mal den Papa machen“: Man muss manchmal an den Song aus der Büro-Sitcom Stromberg denken, wenn man Braunschweigs Basketballer spielen sieht. Der „Papa“, das ist bei den Phantoms natürlich Allstar-MVP Isaiah Swann, der zweifellos zu den talentiertesten Scorern der Bundesliga gehört und stets für eine One-Man-Show zu haben ist.

Als der Mann aus Maryland gestern nach neun Minuten seine erste Verschnaufpause bekam, hatte er bereits vierzehn Punkte auf dem Konto – ohne einen einzigen Fehlwurf. Und auch in der Defensive waren die Gäste erfolgreich, mit einer 23:13-Führung gingen die Phantoms in die erste Viertelpause. In den zweiten zehn Minuten verließ die Braunschweiger dann allerdings etwas das Wurfglück, während die Trierer allmählich ihren offensiven Rhythmus fanden. Folgerichtig ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Halbzeitpause. Isaiah Swann hatte da schon 22 Punkte (fünf Dreier), sein leichtes Humpeln auf dem Weg in die Kabine musste Phantoms-Fans allerdings Sorgen machen.

Auf Braunschweiger Seite wird es schon bald einen weiteren Papa im Team geben, einen echten: Julia und Kyle Visser erwarten derzeit ihr erstes Kind, innerhalb der nächsten zehn Tage soll es so weit sein. Kyle, dem Center im Team von Trainer Raoul Korner, gehörten die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, als er seine Überlegenheit unter dem Korb nutzte. Auch Aaron Doornekamp entdeckte nun sein heißes Händchen von außen. Dennoch: Zu Beginn des Schlussviertels ging Trier erstmals in Führung. Gegen Ende wurde es dann richtig spannend. Center Andreas Seiferth, Triers Bester mit 23 Punkten, sorgte 14 Sekunden vor Schluss mit seinem 75:71 für die Vorentscheidung. Ein nervenstarker Dreier mit Brett von „Papa“ Swann, dem in der zweiten Spielhälfte nur noch wenig gelungen war, kam eine Sekunde vor Schluss dann zu spät.

Phantoms-Punkte: Swann 29, Visser 14, Doornekamp 10, Florence 8, McElroy 8, Pluskota 4, Kulawick 3.
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