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Suleiman Abdullahi ist da – dafür ist Mads Hvilsom weg

Spielt zukünftig bei Esbjerg FB: Mads Hvilsom. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht noch auf der Suche nach zwei neuen Spielern.

Von Elmar von Cramon, 21.06.2016.

Braunschweig. Mit Suleiman Abdullahi können sich die Fans von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig auf einen vielversprechenden Neuzugang freuen.
„Er hat trotz seines jungen Alters schon bewiesen, welches Potenzial er besitzt. Die Fantasie, was noch alles von ihm kommen kann, hat für die Verpflichtung den Ausschlag gegeben“, freut sich Marc Arnold über den Wechsel des 19-jährigen Nigerianers, der von Viking Stavanger in die Löwenstadt wechselt und einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat.

Wichtig war den Löwen vor allem, dass der wuchtige, aber athletische 1,85-Meter-Mann bereits seine Erfahrung in Europa gesammelt hat: „Das Gute ist, dass er bereits in einer europäischen Liga seine Leistung gebracht hat, auch wenn er sich in Sachen Physis und Schnelligkeit erst an die 2. Bundesliga gewöhnen muss.“ Auch in Sachen Sprache soll mittels Dolmetscher so schnell wie möglich die Eingewöhnung gelingen. Der Hintergrund: Abdullahi stammt aus dem Norden des Landes und verfügt laut Arnold noch nicht über so weitreichende Englischkenntnisse, die eine Verständigung ganz ohne Hindernisse möglich machen: „Er versteht eine Menge, kann sich aber noch nicht so gut ausdrücken.“
Gesucht werden nun noch ein Offensivmann und ein Innenverteidiger, die laut Arnold aber auch zu einem späteren Zeitpunkt der Vorbereitung zu den Löwen stoßen könnten: „Wir sind nach wie vor in Gesprächen, allerdings könnte es bis zum Trainingsauftakt eng werden.“
Zur Neige geht hingegen die Zeit von Mads Hvilsom als Eintracht-Profi. Der Däne, im vergangenen Sommer mit der Referenz von 16 Saisontoren in der dänischen Superligaen nach Braunschweig gewechselt, kehrt in seine Heimat zurück und wird künftig für den Erstligisten Esbjerg FB antreten. Seit Januar war der 25-Jährige an den norwegischen Erstligisten Brann Bergen ausgeliehen. „Es ist relativ schwierig Gründe zu finden, warum sich die Dinge weder bei uns noch in Bergen so entwickelt haben, wie sich alle Seiten das erhofften“, erklärt Arnold und hofft, dass es für den Dänen in seiner Heimat wieder besser läuft: „Vielleicht braucht er das gewohnte Umfeld, um Selbstvertrauen zu bekommen, das ihm bei uns und in Bergen gefehlt hat.“
Hvilsom wird zunächst auf Leihbasis nach Dänemark wechseln und im kommenden Sommer dann fest von den Südwestjütländern verpflichtet. In Esbjerg trifft er auf seinen ehemaligen Coach Jonas Dal, unter dem er sich im Trikot von Hobro IK zum zweitbesten Torschützen der vorletzten Erstligasaison in Dänemark entwickelt hatte. Nach seinem Wechsel zu den Blau-Gelben konnte er in fünf Zweitligaeinsätzen nur einmal überzeugen, als er Salim Khelifi im Heimspiel gegen den VfL Bochum das entscheidende Tor zum 1:0 auflegte. Für die U23 konnte er immerhin vier Treffer in drei Spielen markieren. In Bergen brachte Hvilsom dann kein Bein auf die Erde und blieb seit Saisonstart im März in zehn Begegnungen ohne Scorerpunkt, sodass sich die Norweger entschieden, künftig auf Hvilsoms Dienste zu verzichten.
Positiv sieht Arnold unterdessen die Konstellation der ersten DFB-Pokalrunde, für die den Blau-Gelben Zweitligaaufsteiger Kickers Würzburg zugelost wurde. Die Unterfranken waren bereits 2014 als Viertligist Gegner der Löwen, die sich damals in der dritten Runde mit 1:0 durchgesetzt hatten. „Ich denke es ist diesmal eine andere Konstellation, weil man sich auf Augenhöhe begegnet“, erklärt Arnold. Beim vorherigen Aufeinandertreffen galt der „FWK“ noch als weitestgehend unbekannter Underdog, was sich durch den Durchmarsch von der vierten in die zweite Liga geändert haben dürfte: „Wir kennen das Stadion mittlerweile, sind mit der Würzburger Spielweise vertraut und wollen natürlich eine Runde weiter kommen.“
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