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„Stehen vor großen Herausforderungen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet heute (15.30 Uhr) im Stadion die Mannschaft von 1860 München.

Von Elmar von Cramon, 17.07.2011

Braunschweig. Die Spannung vor dem heutigen Saisonauftakt von Eintracht Braunschweig in der Zweiten Fußball-Bundesliga gegen 1860 München (Anstoß 15.30 Uhr) hat jetzt ihren Höhepunkt erreicht.

Seit Wochen fiebern Fans, Mannschaft und Trainer Torsten Lieberknecht bereits dem ersten Zweitliga-Spiel seit mehr als vier Jahren entgegen und hoffen natürlich auf eine erfolgreiche Heimpremiere.
„Der Saisonstart am Freitag hat das Kribbeln noch einmal verstärkt“, freut sich der Eintracht-Coach auf den Anpfiff am heutigen Nachmittag. Das „Löwenduell“ markiert den Anfang einer Reihe von Spielen, in denen Eintracht, im Gegensatz zur Vorsaison, nicht als Topfavorit gehandelt werden dürfte: „Man braucht sich nur die Namen unserer Gegner anzuschauen, um zu sehen, dass wir vor großen Herausforderungen stehen“, sagt der 37-Jährige, der sein Team trotz der vermeintlichen „Underdog“-Rolle sehr gut gerüstet sieht: „Auch 1860 weiß, was durch unsere Fans hier im Stadion los sein wird, ich erwarte eine super Atmosphäre.“
Dies ist auch Löwencoach Reiner Maurer bewusst, der auf der Pressekonferenz vor diesem Duell von „Pokalspiel-Stimmung“ sprach.
„Die Sechziger hatten in den vergangenen Monaten innerhalb des Vereins sehr zu kämpfen, trotzdem haben sie eine eingespielte Mannschaft aufzubieten“, erklärt Lieberknecht. Auch deshalb stuft der die Giesinger als einen der „Geheimfavoriten“ ein, der zum Saisonstart aber mit den gleichen Voraussetzungen wie Eintracht umgehen muss: „Zu Beginn weiß keine Mannschaft zu hundert Prozent, wo man steht, dennoch besitzt gerade der Auftakt immer eine gewisse Brisanz.“
Aus diesem Grund erwartet Lieberknecht ein von beiden Seiten taktisch geprägtes Spiel und erwägt ein Abweichen vom bisherigen 4-1-4-1-System. Verzichten muss der Coach auf Deniz Dogan, Benjamin Kessel und Pascal Gos, die nach ihren Verletzungen noch nicht wieder einsatzfähig sein werden. Dennoch bleibt ihm die Qual der Wahl für die Zusammenstellung des 18er-Kaders: „Es tut mir für jene acht Leute leid, die nicht berücksichtigt werden können, denn alle haben in der Vorbereitung hervorragend gearbeitet.“
Eintracht: Petkovic – Reichel, Correia, Henn, Petersch – Boland, Vrancic, Theuerkauf, Zimmermann – Kruppke, Kumbela.
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