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Statt Lob zwei Punkte

BBL: Phantoms am Sonnabend in Frankfurt und live in Sport1 (20 Uhr).

Von Christoph Matthies, 20.10.2010

Braunschweig. Gut gespielt und doch verloren: Nach der hauchdünnen Heimniederlage gegen Meister Bamberg wollen es die Phantoms am Sonnabend beim Vize besser machen.

„Braunschweig ist ein sehr starkes Team und keinesfalls Laufkundschaft“, lobte Bambergs streitbarer Geschäftsführer Wolfgang Heyder am Sonntagabend die New Yorker Phantoms, die sich kurz zuvor als zäher Widersacher erwiesen hatten. Erst mit der Schlusssirene konnte der amtierende Deutsche Meister aus Oberfranken aufatmen, einen denkbar knappen 74:71-Erfolg auf der Habenseite verbuchen. Auch die Braunschweiger hatten ihre beste Leistung der laufenden Spielzeit abgeliefert, sich mit toller Moral und gutem Teambasketball immer wieder an die teilweise deutlich in Führung liegenden Gäste herangekämpft. Unter dem Strich stand für Phantoms-Topscorer Jason Cain (16 Punkte) und seine Mannschaftskameraden jedoch eine unglückliche Heimschlappe.
Mit zwei Niederlagen – gegen die Titelträger der vergangenen zwei Jahre – und drei Siegen liegen die Phantoms momentan dennoch im Soll. Grund zur Sorge bot in allen fünf Partien allerdings die schlechte Quote bei den Distanzwürfen. Nicht einmal jeder vierte Dreier fand bisher die gegnerische Reuse, in keiner Begegnung kamen die in der vergangenen Saison noch recht treffsicheren Braunschweiger in dieser Disziplin auch nur in die Nähe der 30-Prozent-Marke. Insbesondere Marcus Goree, Brandon Thomas und Kevin Hamilton, die ansonsten bereits mit starken Auftritten glänzten, scheinen mit der seit dieser Saison weiter entfernten Dreierlinie noch nicht zurecht zu kommen.
Ändern soll sich dies am Sonnabend, wenn die Braunschweiger beim Vizemeister in Frankfurt antreten – und sich erstmals in dieser Saison einem bundesweiten Publikum präsentieren (20 Uhr, Sport1). Auch die neu formierten Skyliners (Bilanz: zwei Siege, zwei Niederlagen), die Leistungsträger wie Derrick Allen und Aubrey Reese ziehen lassen mussten, treffen bisher nicht hochprozentig von außen. Zudem verletzte sich Scharfschütze Jimmy McKinney beim Heimerfolg am Sonntag gegen Bremerhaven.
Auch aufgrund dieser Vorzeichen erscheint es als durchaus realistisch, dass die Phantoms in „Mainhattan“ mehr als nur Lob ernten werden können.
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