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Starker Suput macht den Unterschied

Basketball-Bundesliga: Die Baskets Bamberg schlagen Alba Berlin im Spitzenspiel mit 97:93.

Von Christoph Matthies, 27.03.2011.


Braunschweig. Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn mit dem langjährigen Serienmeister Alba Berlin und dem aktuellen Titelträger aus Bamberg die Topmannschaften des deutschen Basketballs aufeinandertreffen. Auch gestern Abend sahen 14 500 Zuschauer in der ausverkauften Berliner O2-World eine hochklassige Begegnung, die das Gästeteam nach einer dramatischen Schlussphase mit 97:93 (43:44) für sich entscheiden konnte.

Nachdem die Berliner im Hinspiel in Bamberg mit 52:103 die höchste Niederlage ihrer Vereinsgeschichte kassiert hatten, wollten sie es in eigener Halle besser machen. Mit dem Selbstvertrauen von sechs Siegen in Folge legten die „Albatrosse“ einen Start nach Maß hin, der so manchem Anhänger der New Yorker Phantoms nach der Auswärtspleite der vergangenen Woche ein unangenehmes Déjà-Vu-Erlebnis beschert haben dürfte. Nach nicht einmal fünf absolvierten Minuten verbuchten die Hausherren durch Freiwürfe von Defensivspezialist Immanuel McElroy die erste zweistellige Führung (14:4), nach dem ersten Viertel stand es gar 27:14 für Alba.
Die Bamberger ließen sich vom Rückstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und zeigten einmal mehr, dass sie das Herz eines Champions besitzen. Vor allem ihr serbischer Allrounder Predrag Suput (insgesamt 34 Punkte) brachte die Oberfranken bis zur Halbzeit wieder bis auf einen Punkt an die in gelb spielenden Berliner heran (43:44). Nach der Pause wechselte die Führung zunächst häufig hin und her, ehe Bambergs Suput und der ebenfalls treffsichere Brian Roberts in der Schlussphase das heißere Händchen von außen bewiesen und auch an der Freiwurflinie nichts mehr anbrennen ließen. Mit einem 97:93 konnte der Tabellenführer aus Süddeutschland somit auch das zweite Saisonspiel gegen den Erzrivalen aus Berlin für sich entscheiden.
Wer auf starke Leistungen der Ex-Braunschweiger und jetzigen „Albatrosse“ Yassin Idbihi und Heiko Schaffartzik gehofft hatte, wurde enttäuscht. Center Idbihi erzielte in elf Minuten vier Punkte, Schaffartzik gelang in knapp zwei Minuten nichts Zählbares.
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