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Starke Nerven an der Freiwurflinie

Basketball-Bundesliga: Die New Yorker Phantoms gewinnen mit 91:84 (44:39) beim Mitteldeutschen BC.

Von Christoph Matthies, 12.12.2010.

Braunschweig. Nach einem 91:84-Arbeitssieg beim Mitteldeutschen BC am gestrigen Abend bleiben die Phantoms weiter aussichtsreich im Playoff-Rennen.

Den Schwung aus dem furiosen Sieg gegen Alba Berlin nach Weißenfels mitnehmen – das musste die Marschroute für die Begegnung gegen den Mitteldeutschen BC sein. Besonders Tony Skinn, mit fairen Mitteln erneut kaum zu stoppen und mit 24 Punkten Topscorer der Phantoms, schien dieses Ansinnen zu beherzigen.
Im Gegensatz zum Alba-Spiel stand US-Veteran LaMarr Greer in der Startformation, Doppellizenzspieler Philip Noch nahm für ihn auf der Bank Platz. Der Tabellensechzehnte aus Sachsen-Anhalt erwischte den besseren Start und hatte nach einem Mitteldistanzwurf von US-Neuzugang Ronald Ross nach sechs Minuten mit 19:12 seine höchste Führung inne. Von nun an aber verließ die Mitteldeutschen ein bisschen das Wurfglück, während sie die Braunschweiger durch viele, teilweise unnötige Fouls immer wieder an die Freiwurflinie schickten. Die Phantoms, in dieser Disziplin eigentlich Liga-Schlusslicht, nutzten die zahlreichen Gelegenheiten zu leichten Punkten: 15 von 18 Freiwürfen versenkten die Gäste allein in der ersten Halbzeit, darunter auch die beiden Versuche von Marcus Goree zur 44:39-Pausenführung.
In Halbzeit zwei ließen sich die „Wölfe“ zunächst nicht abschütteln und kamen dreieinhalb Minuten vor Ende des dritten Viertels gar zum 56:56-Ausgleich. In dieser Phase war es vor allem dem offensiv wieder einmal auf Hochtouren laufenden Tony Skinn zu verdanken, dass die Phantoms die Oberhand über die Begegnung behielten. Im Schlussabschnitt bewiesen die Braunschweiger, die nun stets in Führung lagen, weiterhin gute Nerven an der Freiwurflinie. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Tempo gut kontrolliert und uns bei den Freiwürfen keine Blöße gegeben. So haben wir am Ende das Spiel sicher nach Hause geschaukelt“, freute sich Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski nach dem Spiel über den Erfolg seiner Mannschaft.
Für die Phantoms spielten gestern: Skinn (24), Cain (14), Hamilton (14), Visser (10), Greer (9), Goree (8), Thomas (7), Mittmann (5).
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