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Starke Leistung von Eintracht

Torjubel: Eintrachts Benjamin Kessel reckt nach seinem 1:0 die Faust gen Himmel. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Team von Trainer Torsten Lieberknecht besiegt den SV Sandhausen 2:1.

Von Elmar von Cramon, 27.09.2014.

Braunschweig. Mit einer bärenstarken Leistung haben Eintrachts Zweitliga-Fußballer die englische Woche erfolgreich beendet. Gegen den SV Sandhausen gelang dem Team von Torsten Lieberknecht ein 2:1 (1:0)-Sieg, der hochverdient war und höher hätte ausfallen können.

Startelf-Debütant Mushaga Bakenga hatte für die in der Anfangsphase tonangebenden Löwen schon nach zwei Minuten die erste Chance. Raffael Korte (5.), Hendrick Zuck (7.) und erneut Bakenga (10.) beschworen weitere Gefahr für das Gästetor herauf. Sandhausen meldete sich mit Rene Gartlers Schuss (13.), der von Rafal Gikiewicz gehalten wurde, sowie einen Distanzversuch von Marc Pfertzel (17.) zu Wort. Nachdem Zuck im Luftkampf eine Platzwunde erlitten hatte und mit einem „Turban“ weiterspielen musste, bereitete Vegar Hedenstad die nächste Chance vor. Doch Benjamin Kessel rutschte knapp an der Hereingabe des Norwegers vorbei (24.).
Ein Distanzschuss von SVS-Kapitän Stefan Kulovits leitete einen beiderseitigen Offensivreigen ein, in dessen Zuge Eintracht zur Führung kam: Havard Nielsen legte nach einem Einwurf auf Korte ab, dessen Schuss Riemann vor die Füße von Kessel abklatschte, der den Ball per sehenswertem Seitfallzieher ins Netz jagte. Vor der Pause fast noch das 2:0 : Reichel legte auf Nielsen quer, der mit einem fulminanten Schuss aus 22 Metern den Pfosten traf (43.). Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wurde es nochmals interessant: Erst prüfte Bakenga Riemann per Kopf (44.), dann scheiterte Bieler an Gikiewicz (45.).
Auch der zweite Durchgang begann schwungvoll: Kessel setzte Korte auf der rechten Seite in Szene, doch Nielsen kam am langen Pfosten einen Tick zu spät (48.). Wenige Augenblicke später klingelte es aber zum zweiten Mal im SVS-Gehäuse. Korte spielte einen „Zuckerpass“ auf Bakenga, der die Kugel im Strafraum gekonnt annahm und über den herausstürmenden Riemann lupfte.
Die Gäste erspielten sich danach eine Doppelchance: Erst blockte Saulo Decarli Wooten in aussichtsreicher Position im Strafraum, dann zischte ein Distanzversuch von Timo Achenbach am Eintracht-Tor vorbei (72.). Die Blau-Gelben suchten durch Konter die Vorentscheidung, doch Bakenga rutschte knapp an einem Nielsen-Pass vorbei (78.). In der Nachspielzeit gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer: Dem eingewechselten Norman Theuerkauf sprang der Ball im Strafraum gegen die Hand, Wooten konnte per Strafstoß noch Ergebniskorrektur betreiben.
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