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Stadion: Zügiger Baufortschritt

Fußball: Eintracht-Vizepräsident Rainer Ottinger im Interview über den Stand der Arbeiten.

Von Elmar von Cramon, 20.02.2013.


Braunschweig. Eintrachts-Zweitliga-Fußballer sind auf dem grünen Rasen ihrem Traum vom Erstliga-Aufstieg auch am vergangenen Wochenende wieder ein Stück näher gekommen.

In Sachen Rahmenbedingungen für die neue Spielzeit geht es ebenfalls mit großen Schritten voran. Nach dem Auswechseln des Rasens im Eintracht-Stadion sind seit Jahresbeginn auch viele Fortschritte an den verschiedenen Bauvorhaben zu verzeichnen. Die nB sprach mit Eintrachts 1. Vizepräsidenten Rainer Ottinger über den aktuellen Stand der Dinge.
„Die Tribünen: Der milde Winter hat für einen ungestörten Baufortschritt an Haupttribüne, Marathon-Toren, dem Business- und Vip-Bereich mit der Dachkonstruktion und dem Vorplatz gesorgt. Die baukörperliche Wirkung des Stadiongebäudes und die räumliche Qualität in den neuen Business-Bereichen sind jetzt gut erlebbar. Wir freuen uns schon jetzt auf die Atmosphäre, die dort in einem vollen Stadion herrschen wird. Zurzeit stehen die Arbeiten sämtlicher Ausbaugewerke im Inneren der Westtribüne auf der Tagesordnung. Demnächst wird die gläserne Fassadenkonstruktion das Gebäude vervollständigen. Ferner entstehen zusätzliche überdachte Plätze für Rollstuhlfahrer in der Nordhälfte der Haupttribüne.
Der ‚Kubus‘: Auch bei unserem ‚vereinseigenen Projekt‘ gab es durch den milden Winter keine großen Bauunterbrechungen. Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen und nach der fast vollständig montierten Glasfassade kann nun mit dem Innenausbau begonnen werden. Die Einweihung von Fanshop und Gastronomie sind zur Saisoneröffnung der kommenden Spielzeit geplant. Vorher werden bereits die Mitarbeiter der Geschäftsstelle einziehen und damit endlich von ihrem Provisorium unter der Gegengeraden ‚erlöst‘. Ein Teil der dort freiwerdenden Räumlichkeiten wird dann zum ‚Kinderland‘ umgestaltet.
Das Fanhaus: Unser Gemeinschaftsprojekt mit Verein, Fans, Sponsoren und Stadt ist ebenfalls in vollem Gange. Gebäudehülle und Fenster sind montiert, sodass auch dort nun der Innenausbau erfolgen kann. Wir freuen uns auf das fertige Gebäude und die Einweihung in den Sommermonaten. Das Fanprojekt steht bereits mit mehreren Projekten in den Startlöchern, die dann dort stattfinden sollen.
Das Hockey-Heim: Ein schönes und funktionales Gebäude, das als Erstes unserer Vereinsgebäude bereits fertiggestellt werden konnte. Das Hockey-Heim soll wie die anderen neuen Bauten dazu beitragen, das Vereinsleben sowohl sportlich als auch gesellschaftlich zu intensivieren. Wir hoffen auf diese Weise natürlich auch, einen Mitgliederzuwachs für unsere verschiedenen Abteilungen zu erzielen.
Die Stadionkapazität: Überdimensionierte Stadien haben sich häufig existenzbedrohend auf die jeweiligen Vereine ausgewirkt. Wir sind mit unserem Weg, Dinge finanziell nicht zu überziehen, bislang sehr gut gefahren. Hierzu passt die überschaubare Größe unseres Stadions, die zum Zeitpunkt der Entscheidung und in Abstimmung mit der Stadt die einzig Machbare und Realistische gewesen ist. Dass es sportlich so gut laufen wird, war damals ebenfalls noch nicht absehbar. Wir bedauern es natürlich, dass häufig nicht alle Fans eine Heimspielkarte bekommen können. Andererseits ist es etwas ganz Besonderes, meist vor ausverkauftem Haus antreten zu dürfen. Die Stimmung, die dann im Eintracht-Stadion herrscht, ist in jedem Fall kaum zu übertreffen.“
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