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„Spielerisch ein Schritt nach vorn“

Volle Kraft voran in den nächsten Spielen: Die beiden Blau-Gelben Kevin Kratz und Karim Bellarabi. Foto: Susanne Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht bestreitet noch drei Partien vor Weihnachten – Sonntag kommt Hertha BSC.

Von Elmar von Cramon, 04.12.2013

Braunschweig. Noch dreimal müssen die Erstligakicker von Eintracht vor Weihnachten antreten, bevor es in die gut einmonatige Winterpause geht.

Drei Vergleiche gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld stehen dabei auf dem Programm. Zunächst gastiert am Sonntag um 17.30 Uhr Hertha BSC an der Hamburger Straße, bevor die Blau-Gelben nach Augsburg reisen und kurz vor dem Fest Hoffenheim empfangen.
„Ich glaube, wir hätten ein Tor verdient gehabt“, blickt Marc Arnold auf die Partie vom vergangenen Wochenende gegen den FC Bayern zurück. Die starken Gastgeber hatten im ersten Durchgang ihre Klasse demonstriert, waren nach dem 2:0 aber nicht mehr so furios aufgetreten: „Das frühe Gegentor war Gift für uns. Es hat zu lange gedauert, bis wir den Respekt abgelegt hatten“, so der sportliche Leiter Eintrachts. Wichtig war für Arnold allerdings auch, dass die Mannschaft aufgrund der Kräfteverhältnisse nicht unvorsichtig geworden war: „Ich habe das Spiel beim FC Bayern nicht als leichte Aufgabe empfunden, es gab sehr wohl etwas zu verlieren“, sagt Arnold mit Blick auf Teams wie den HSV (2:9), Freiburg (0:7) und Hoffenheim (1:7), die in den vergangenen beiden Spielzeiten dort böse unter die Räder gekommen waren.
In den drei ausstehenden Spielen hofft der 42-Jährige indes, dass sich der Lernprozess der vergangenen Wochen weiter auszahlt und noch häufiger in Punkte umgemünzt werden kann: „Die jüngsten Partien waren spielerisch ein Schritt nach vorn, auch wenn wie gegen Freiburg letztlich die Tore entscheiden.“
Die Berliner, mit denen er 1997 in die 1. Bundesliga aufgestiegen war, sieht Arnold nicht ganz überraschend im Kreis der Europapokalkandidaten: „Hertha hat schon in der 2. Liga mit einer Bundesligamannschaft gespielt und sich gut verstärkt.“ Gegen den Hauptstadtklub werden Ken Reichel und Marco Caligiuri jedoch nicht auflaufen können: Letzterer brachte einen Teilanriss des Innenbandes im Knie aus München mit, während der gebürtige Berliner Reichel sich am Montag beim Training einen Meniskusriss zuzog: „Jeder Ausfall schmerzt, allerdings wollen wir uns nicht beklagen, sondern versuchen, die Ausfälle aufzufangen“, ist Arnold zuversichtlich.
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