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Spiel drei im Playoff-Halbfinale heute bei den Ice Tigers

Jubel über den Heimsieg gegen die Ice Tigers: Brent Aubin (Grizzlys) jubelt mit dem Team. regios24

Eishockey: Grizzlys haben das zweite Duell 5:3 gewonnen – nächstes Heimspiel der Wolfsburger findet Freitagabend (19.30 Uhr) statt.

Wolfsburg, 29.03.2017.

Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle – mit einem Happy End für die Grizzlys! Der Eishockey-Erstligist aus Wolfsburg hat mit einem 5:3 (3:0, 0:2, 2:1)-Heimsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers den 1:1-Ausgleich im Playoff-Halbfinale geschafft. Das erste Duell am Freitagabend hatten die Grizzlys bei den Franken mit 1:5 verloren.

Dort war es das Überzahlspiel der Nürnberger gewesen, das die Partie entschied: Gleich viermal war der Vorrunden-Dritte im Powerplay erfolgreich gewesen. Und auch im zweiten Halbfinalspiel schien es so als sollte den Wolfsburgern vor mehr als 4200 Zuschauern das Unterzahlspiel zum Verhängnis werden.
Doch der Reihe nach: Im ersten Drittel dominierten die Grizzlys in der heimischen Eis-Arena das Geschehen und präsentierten sich selbst in Überzahl extrem effizient. Mit einer Direktabnahme im Powerplay sorgte Brent Aubin (6.) für die frühe Führung, die Gerrit Fauser mit seinem Doppelschlag (12., 13.) sogar auf 3:0 ausbaute.

Das Powerplay der Franken stach im zweiten Drittel. Yasin Ehliz sorgte mit seinem zweiten Tor in der Halbfinalserie für das 1:3 aus Sicht der Gäste. Und bei der nächsten Zwei-Minuten-Strafe gegen die Grizzlys schlugen die Ice Tigers erneut zu: Philippe Dupuis (32.) verkürzte auf 2:3.

Für die Gastgeber sollte es noch dramatischer werden: Gerade einmal 1:21 Minuten waren im dritten Drittel gespielt, als Patrick Reimer in Überzahl den 3:3-Ausgleich erzielte – das Spiel war wieder völlig offen und in der Folgezeit spannend bis zum Schluss. Keiner wollte den entscheidenden Fehler machen, eine Verlängerung bahnte sich an.

Brent Aubin war es dann wieder einmal, der die Eis-Arena zum Beben brachte – mit dem ersten Tor des Tages bei 5 gegen 5. 1:41 Minuten waren noch zu spielen, als dem Grizzlys-Torjäger das 4:3 gelang. Nick Johnson machte rund 30 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 5:3 den Deckel drauf.

„Es war ein harter Kampf. Wir sind ein bisschen enttäuscht, da wir nach einem 0:3-Rückstand noch einmal zurückgekommen sind“, meinte Nürnbergs Coach Rob Wilson. „Wir haben eine interessante Partie gesehen. Ich bin froh, dass wir nicht eingebrochen sind“, konstatierte Grizzlys-Coach Pavel Gross.

Bereits am heutigen Mittwochabend (19.30 Uhr) geht es mit Spiel drei in Nürnberg weiter – und wieder dürfte den „Special Teams“ in Über- und Unterzahl eine besondere Rolle zufallen. Das nächste Heimspiel der Grizzlys steht dann am Freitagabend (19.30 Uhr) auf dem Programm. Und eines ist seit Sonntag sicher: Eine Entscheidung wird dann noch nicht fallen.

Gleiches gilt übrigens auch für das zweite Halbfinale, in dem es zwischen Meister München und den Eisbären Berlin nach zwei Begegnungen 1:1-Unentschieden hieß.
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