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Spannendes Löwenduell

Wurde in die deutsche U20-Auswahl berufen: Eintrachts Gerrit Holtmann. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht empfängt Sonntag 1860 München.

Von Elmar von Cramon, 06.11.2015.

Braunschweig. Im „Löwenduell“ der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Eintracht und dem TSV 1860 München (Sonntag 13.30 Uhr) sind die Rollen aufgrund der Tabellensituation eigentlich klar verteilt.

Seit der Amtsübernahme von Benno Möhlmann konnten die im Kalenderjahr 2015 sportlich arg gebeutelten Münchner allerdings wieder positive Schlagzeilen produzieren, sodass die Blau-Gelben vor der Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten gewarnt sind.
Als „wiedererstarkte Mannschaft“ ordnet Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht die Weiß-Blauen dementsprechend ein: „Der verdiente Sieg gegen Mainz hat das versteckte Potenzial gezeigt.“
Die Tatsache, dass die Münchner Löwen im Vorjahr den Aufstieg als Saisonziel ausgaben und am Ende froh sein durften, überhaupt noch zweitklassig zu sein, möchte der 42-Jährige dabei richtig eingeordnet wissen: „1860 ist ein ambitionierter Verein, deshalb wurde dieses Tabellenziel zu Recht ausgegeben. Ihr Potenzial konnten die Löwen jedoch in dieser und der vergangenen Saison nicht ausschöpfen und sind deshalb in einer Tabellensituation wiederzufinden, die ihren Ansprüchen nicht genügt.“
Besonders die Riege der „Straßenfußballer“ in Reihen der Löwen, wie Marius Wolf, Korbinian Vollmann, Daniel Adlung oder Daylon Claasen, hebt der Eintracht-Trainer neben den Sturmspitzen Stefan Mugosa und Rubin Okotie heraus. Letztere sorgten mit ihren Treffern für den 2:1-Erfolg gegen Mainz 05 im DFB-Pokal, während Wolf in der Vorwoche fast mit dem Abpfiff zum 1:0-Sieg gegen Abstiegskonkurrenten MSV Duisburg traf. Auch deshalb fordert Lieberknecht von seinem Team, „eine wahnsinnige Geduld, um dieses Spiel zu gewinnen.“
Ausfallen wird weiterhin Marcel Correia, der unter einer Nervenirritation leidet, die sich auf die Muskulatur auswirkt. Der Kapitän soll nach der Länderspielpause zur Partie gegen den 1. FC Nürnberg jedoch wieder zur Verfügung stehen.
Planmäßig verläuft laut Lieberknecht unterdessen die Reha von Mirko Boland, der vor der Winterpause zurückerwartet wird. Niko Kijewski, Dennis Slamar und Marcel Engelhardt kommen heute im Spiel der U23 gegen den Tabellennachbarn BSV SW Rehden zum Einsatz, alle anderen Akteure können sich beim Abschlusstraining noch für einen Kaderplatz empfehlen.
Gerrit Holtmann kann sich derweil über eine erneute Nominierung zu deutschen U20-Auswahl freuen: Der Mittelfeldspieler wurde von Trainer Frank Wormuth für die Freundschaftsspiele gegen Italien am 12. November in Osnabrück und Polen am 18. November in Münster in den 23-köpfigen Kader berufen.
So könnte Eintracht gegen 1860 spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Ofosu-Ayeh - Reichel, Matuschyk, Omladic, Sauer - Holtmann, Zuck (Khelifi) - Berggreen (Ademi).
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